Die Polizei Rhein-Erft-Kreis hat in Kerpen über 900 Cannabispflanzen sichergestellt und einen 40-Jährigen festgenommen.
Was für ein Fund! Die Polizei Rhein-Erft-Kreis hat am Donnerstag, dem 6. August, in einem Haus in Kerpen eine riesige Cannabis-Plantage ausgehoben. Über 900 Cannabispflanzen unterschiedlicher Größe sowie umfangreiches Anbauequipment wurden dabei sichergestellt – und das alles dank eines aufmerksamen Zeugenhinweises.1
Alles begann mit einem Tipp aus der Bevölkerung. Kriminalbeamtinnen und -beamte nahmen den Hinweis ernst, ermittelten intensiv und kamen dabei nicht nur auf den Standort der Plantage selbst, sondern auch auf zwei weitere Objekte, die mit der Anlage in Verbindung stehen.1
Nachdem die Indizien ausgewertet und ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt worden war, rückte die Polizei früh morgens aus. Insgesamt drei Objekte im Rhein-Erft-Kreis wurden gleichzeitig durchsucht – ein koordinierter Einsatz, der sich ausgezahlt hat.1
Bei der Durchsuchung wurde ein 40-jähriger Beschuldigter vor Ort angetroffen und festgenommen. Gegen den polizeibekannten Mann lag bereits in einer anderen Sache ein Haftbefehl vor. Er wurde direkt in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.1
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 13 laufen weiter. Staatsanwaltschaft Köln und Polizei Rhein-Erft-Kreis arbeiten dabei eng zusammen.1
Was in diesem Fall besonders auffällt: Auch diesmal war es ein Zeugenhinweis, der den entscheidenden Anstoß für die Ermittlungen gab. Die Polizei betont, wie wichtig aufmerksame Bürgerinnen und Bürger für die Verbrechensaufklärung sind.1
Es ist nicht das erste Mal, dass im Rhein-Erft-Kreis eine große Plantage auffliegt – die Behörden sprechen in ihrer Mitteilung selbst von einer „erneut großen Plantage“. Das zeigt: Die Ermittler sind in der Region wachsam und lassen nicht locker.1
Über 900 Pflanzen, drei durchsuchte Objekte, ein festgenommener Beschuldigter – dieser Fall macht deutlich, wie gut koordinierte Polizeiarbeit und aufmerksame Nachbarschaft zusammenwirken können. Wer etwas Verdächtiges bemerkt, sollte nicht wegschauen, sondern die Polizei informieren. So funktioniert Sicherheit im Rhein-Erft-Kreis!
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