Ein 24-Jähriger hat sich nach einem tödlichen Messerangriff in Schlebusch selbst auf einer Kölner Polizeiwache gestellt und sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
Ein tragisches Ende eines Streits in Schlebusch: Ein 24-Jähriger hat sich am Montagabend (31. August) auf der Polizeiwache in Köln-Kalk selbst gestellt – begleitet von seinem Rechtsbeistand. Polizisten nahmen ihn daraufhin sofort fest. Der Mann steht im dringenden Verdacht, einen Leverkusener durch einen Messerstich in den Oberkörper getötet zu haben.1
Laut Staatsanwaltschaft und Polizei Köln begann die Auseinandersetzung zunächst verbal, bevor sie körperlich eskalierte. Der Tatverdächtige soll dem Opfer dann einen Messerstich in den Oberkörper versetzt haben, an dem dieser starb. Konkrete Anhaltspunkte für ein Notwehrgeschehen gibt es nach aktuellem Ermittlungsstand nicht.1
Als möglicher Auslöser der Tat gelten Streitigkeiten über Geld – allerdings laufen die Ermittlungen zum genauen Tatmotiv noch. Das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.1
Das Amtsgericht Köln hatte bereits am 27. August 2026 Haftbefehl wegen Totschlags gegen den 24-Jährigen erlassen. Nachdem er sich gestellt hatte, verkündete ein Haftrichter dem Mann den Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an. Der Tatverdächtige lässt sich anwaltlich vertreten.1
Die Tat selbst ereignete sich bereits am 25. August in Schlebusch. Die aktuelle Meldung von Staatsanwaltschaft und Polizei Köln ist ein Nachtrag zu der damaligen Erstmeldung – und bestätigt: Der Fall hat durch die Selbststellung des Tatverdächtigen eine entscheidende Wendung genommen.1
Auch wenn der Tatverdächtige nun in Untersuchungshaft sitzt, ist die Arbeit für die Ermittler noch nicht getan. Besonders das genaue Tatmotiv wird weiter unter die Lupe genommen. Wer Hinweise hat oder Zeuge der Ereignisse wurde, kann sich jederzeit an die Polizei Köln wenden.1
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