In Mönchengladbach wurde eine 71-jährige blinde Frau an der Wehrstraße bestohlen. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter 02161-290.
Manche Nachrichten lassen einen wirklich fassungslos zurück. In Mönchengladbach hat ein unbekannter Täter oder eine unbekannte Täterin eine 71-jährige, blinde Frau bestohlen – mitten am Tag, eiskalt und ohne Skrupel. Was genau passiert ist und wie du helfen kannst, erfährst du hier.1
Am Montag, dem 17. August, war die 71-Jährige gegen 11.30 Uhr an der Wehrstraße in Mönchengladbach unterwegs. Sie hatte gerade in einem Discounter eingekauft und wollte beim Verlassen des Ladens ihre Jacke aus dem Rucksack holen und anziehen.1
Dafür legte sie ihre Bauchtasche kurz auf dem Bordstein ab – nur für einen kurzen Moment. Als sie die Tasche wieder aufheben wollte, war sie weg. Einfach verschwunden. Für eine sehende Person wäre das schon schlimm genug, aber für eine blinde Frau ist so eine Situation natürlich noch mal eine ganz andere Herausforderung.1
Die 71-Jährige erstattete noch am selben Tag Anzeige bei der Polizeiwache in Rheydt. Und es gibt zumindest eine kleine gute Nachricht: Die Polizei konnte die Bauchtasche noch am selben Tag an der Karlstraße wiederfinden.1
Der Haken? Das Bargeld, das sich in der Tasche befand, war weg. Der oder die Unbekannte hat also gezielt das Geld herausgenommen und die Tasche dann einfach weggeworfen oder abgelegt. Das zeigt: Hier hat jemand ganz bewusst eine schutzlose Person ins Visier genommen.1
Die Polizei Mönchengladbach ermittelt wegen schweren Diebstahls und ist auf eure Hilfe angewiesen. Wer den Diebstahl an der Wehrstraße am Montag, 17. August, gegen 11.30 Uhr beobachtet hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, sollte sich unbedingt melden:1
Jeder Hinweis kann helfen, den Täter oder die Täterin zu fassen. Also: Wenn du irgendetwas gesehen hast, ruf an! Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass so etwas nicht ungesühnt bleibt.1
Dieser Fall zeigt leider, wie dreist und rücksichtslos manche Menschen sein können. Gleichzeitig ist es ein Aufruf an uns alle: Schaut auf eure Mitmenschen, besonders auf diejenigen, die vielleicht auf Hilfe angewiesen sind. Eine kurze Beobachtung, ein aufmerksamer Blick – das kann manchmal den entscheidenden Unterschied machen. Bleibt füreinander da, NRW!
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