In Duisburg zersprangen zwei Busfenster, nachdem vermutlich aus einer Waffe geschossen wurde. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag, dem 17. Februar, kam es in Duisburg im Bereich der Moerser Straße / Lauerstraße zu zwei Vorfällen, bei denen die Scheiben von Bussen mutmaßlich durch Schüsse beschädigt wurden. Der erste Vorfall ereignete sich gegen 8 Uhr, als ein Bus der Linie 912 über die Lauerstraße fuhr. Ein lauter Knall und ein Loch in der Scheibe wurden von Fahrgästen bemerkt. Der Busfahrer steuerte die nächste Haltestelle an, wobei die Scheibe bei einer Bodenwelle zersprang und Glasteile in das Auge einer 54-Jährigen gelangten. Diese begab sich zur ärztlichen Behandlung.
Im zweiten Vorfall, gegen 12 Uhr, war ein Bus auf der Lauerstraße, der links in die Moerser Straße abbog. Auch hier war erneut ein lauter Knall zu vernehmen, gefolgt von einem sofortigen Zerspringen der Seitenscheibe im Beisein von etwa 25 Fahrgästen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Polizei stellte im Rahmen der Ermittlungen Munition einer Softair-Pistole sicher.
Das zuständige Kriminalkommissariat sucht nun nach Zeugen, die verdächtige Beobachtungen an der Husemannstraße gemacht haben. Hinweise können direkt an die Polizei Duisburg über https://duisburg.polizei.nrw oder telefonisch unter 0203 2800 gegeben werden.
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Schorschy vom Niederrhein says:
Leider ist der Vorfall ein alter Bekannter. Seit Jahren kommt es immer wieder vor, das derartige Zwischenfälle für Busfahrer zum Job gehören. Bedauerlicherweise wurde auch dieser aktuelle Fall im Betrieb nicht diskutiert oder es die Belegschaft darüber Informiert. Zumindest bei der NIAG / LOOK GmbH. Das Fahrpersonal fährt nach wie vor unwissend ohne Unterstützung des Arbeitgebers durch das Gebiet. Kann mir vorstellen, das es bei der DVG auch nicht besser aussieht. Ältere Fahrgäste ziehen sich immer mehr zurück und nutzen nicht die öffentlichen Verkehrsmittel und die jungen Fahrgäste gehört das schon zur Normalität.