Im Kreis Heinsberg kam es zu Betrugsdelikten durch Schockanrufe in russischer Sprache.
Im Kreis Heinsberg hat eine neue Betrugsmasche an Bedeutung gewonnen. In den vergangenen Tagen wurden mehrere erfolgreiche Betrugsdelikte im Zusammenhang mit sogenannten Schockanrufen gemeldet. Diese spezielle Variante richtet sich gezielt an russisch sprechende ältere Personen. Die Telefonate erfolgen in russischer Sprache und nutzen bekannte Methoden der Schockanrufe. Betrüger versuchen, durch vorgetäuschte Notsituationen oder angebliche Verkehrsunfälle Druck auszuüben, um Geld oder Wertsachen von den Opfern zu erlangen.
Um ältere Angehörige vor solchen Anrufen zu schützen, ist es wichtig, sie über diese neue Betrugsmethode aufzuklären. Familienmitglieder sollten russisch sprechende Senioren darüber informieren, dass:
– Der Kontakt der Polizei zu Angehörigen stets entweder persönlich oder durch Einbestellung auf eine Wache erfolgt.
– Die Polizei niemals telefonisch Geld- oder Schmuckübergaben verlangt.
– Es keine Geldübergaben in der Öffentlichkeit oder an der Wohnanschrift gibt. Diese erfolgen nur in der örtlichen Gerichtskasse oder auf der Wache selbst.
Bei verdächtigen Anrufen sollten Betroffene das Gespräch sofort unterbrechen und ihr Kind oder einen Angehörigen unter der ihnen bekannten Telefonnummer kontaktieren. Ist dies nicht möglich, sollte die örtliche Polizei informiert werden.
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