Online gekauft und bezahlt, aber keine Ware erhalten: Die Polizei warnt vor Warenbetrug und gibt Tipps, wie ihr euch beim Online-Shopping schützen könnt.
Online shoppen ist mega praktisch, aber gerade gibt’s wieder vermehrt fiese Maschen, bei denen Leute ihr Geld los sind und nie ein Paket sehen. Ein aktueller Fall aus Nümbrecht zeigt genau, wie schnell sowas gehen kann.1
Ein 49-Jähriger aus Nümbrecht hat Anfang Oktober über ein Online-Anzeigenportal ein Bosch-Gerät gekauft. Er hat den vereinbarten dreistelligen Betrag über PayPal in der Option „Freunde und Familie“ überwiesen. Und dann? Kaum war das Geld weg, waren plötzlich alle Anzeigen des Verkäufer-Profils gelöscht. Die Ware hat er nie bekommen.1
Bei der Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis gehen fast jeden Tag Anzeigen wegen Warenbetrugs im Internet ein. Und die Abläufe sind dabei oft fast identisch: Erst wird im Voraus bezahlt, dann bleibt die Ware aus.1
Besonders oft wird dafür die PayPal-Option „Freunde und Familie“ genutzt – einfach weil dabei keine extra Gebühren anfallen. Das Problem dabei: Bei dieser Zahlungsart gibt’s keinen Käuferschutz. Heißt im Klartext: Ist das Geld einmal weg, kommt man da meistens nicht mehr ran.1
Die Polizei hat ein paar klare Tipps, mit denen ihr euch vor solchen Betrugsmaschen schützen könnt:1
Klar, Online-Anzeigenportale sind super, um günstig an coole Sachen zu kommen. Aber gerade wenn’s um größere Summen geht, solltet ihr lieber einmal mehr hinschauen, bevor ihr auf „Senden“ klickt. Sichere Zahlungsmethoden mit Käuferschutz sind da einfach Gold wert – auch wenn’s ein paar Cent Gebühren kostet. Besser ein bisschen mehr zahlen, als am Ende mit leeren Händen dazustehen.
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