In Meschede-Frenkhausen stürzte ein 55-Jähriger mit seinem Pedelec unter Alkoholeinfluss. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an – alle Details im Überblick.
Nachts auf dem Fahrrad nach Hause und dann der Sturz: Das ist einem 55-jährigen Mann aus Meschede passiert. Gegen 23:25 Uhr war er auf dem Fahrradweg in Meschede-Frenkhausen in Richtung Freienohl unterwegs, als er mit seinem Pedelec stürzte.1 Nach ersten Erkenntnissen der Polizei gab es dabei keine Fremdeinwirkung – er kam also offenbar ganz allein zu Fall.1
Bei dem Sturz hat sich der Mann leicht verletzt.1 Die Rettungskräfte waren schnell zur Stelle und haben ihn zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.1
Als die Polizei vor Ort eintraf, fiel den Beamten schnell etwas auf: Alkoholgeruch in der Atemluft des 55-Jährigen.1 Kein Wunder also, dass sie direkt eine Blutprobe angeordnet haben.1 Ob und wie viel Promille am Ende tatsächlich im Spiel waren, steht noch nicht fest – das wird jetzt im Labor geklärt.
Der Fall zeigt mal wieder: Auch auf dem Fahrrad oder E-Bike ist Alkohol kein Spaß. Klar, viele denken beim Feierabendbier noch „ach, ich nehm einfach das Rad, ist ja sicherer als Auto fahren“ – aber ganz ungefährlich ist das eben auch nicht. Gerade mit einem Pedelec, das ja etwas schwerer und schneller unterwegs ist als ein normales Fahrrad, kann ein Sturz schnell mal unangenehme Folgen haben.
Der Fahrradsturz war nicht der einzige Einsatz für die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis in dieser Zeit. Auch in Brilon-Alme kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem entgegenkommenden Wagen kollidierte. Der Fahrer des zweiten Fahrzeugs wurde dabei schwer verletzt.1
Außerdem wurde in Medebach ein Selbstbedienungsladen für Grünschnitt Ziel von Dieben: Die Geldkassette wurde aufgehebelt und die Tageseinnahmen entwendet.1 Und auch in Meschede selbst gab es noch einen weiteren Vorfall – hier brachen Unbekannte tagsüber in ein Wohnhaus in der Hünenburgstraße ein und konnten unerkannt flüchten.1
Ob auf dem Fahrrad, im Auto oder zuhause – der Hochsauerlandkreis hatte zuletzt einiges zu tun. Der Sturz des 55-Jährigen erinnert daran, dass man auch beim Radfahren lieber nüchtern bleiben sollte. Wer Infos zu den anderen Fällen hat, kann sich übrigens direkt bei der Polizei in Meschede oder Winterberg melden.
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