Politisch motivierter Angriff in Düsseldorf: Mann mit IDF-Pullover wurde am Rathausufer beleidigt und attackiert. Der Staatsschutz ermittelt und sucht Zeugen.
Ein Abend am Rathausufer in Düsseldorf endete am Dienstag, 22. September 2026, mit einem handfesten Angriff – und jetzt ermittelt der Staatsschutz. Ein Mann war zusammen mit seiner Freundin zu Fuß unterwegs, als er plötzlich von zwei unbekannten Frauen angesprochen und israelfeindlich beleidigt wurde. Der Grund: sein schwarzer Pullover mit einem goldenen „IDF“-Emblem (Israel Defense Forces) auf der Brust.1
Aus dem Streitgespräch wurde schnell mehr: Zwei männliche Passanten mischten sich ein und gingen körperlich auf den Mann los – mit Schlägen und Tritten. Als drei Zeugen versuchten, die Situation zu entschärfen und schlichtend einzugreifen, kassierte einer aus der Gruppe ebenfalls einen Schlag und wurde dabei leicht verletzt. Die vier Angreifer – zwei Männer und zwei Frauen – konnten unerkannt flüchten.1
Laut ersten Zeugenaussagen sollen die beiden männlichen Angreifer etwa 20 Jahre alt gewesen sein und werden als nordafrikanischer Phänotyp beschrieben. Einer von ihnen hatte dunkle, schulterlange, gelockte Haare und trug einen auffällig roten Jogginganzug. Sein Begleiter hatte kurze dunkle Haare und war insgesamt dunkel gekleidet.1
Eine der beiden Frauen, die das Streitgespräch ausgelöst hatten, wird ebenfalls als nordafrikanischen Phänotyps beschrieben, ist circa 20 bis 25 Jahre alt und hatte eine kräftige Statur sowie lange dunkelbraune Haare. Sie trug einen Pullover und eine dunkle Hose. Besonders auffällig: ihre voluminösen, offenbar aufgespritzten Lippen und intensives Make-up.1
Weil ein politisch motivierter Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz der Düsseldorfer Polizei die Ermittlungen in die Hand genommen. Das ist ein deutliches Signal: Hier geht es nicht nur um einfache Körperverletzung, sondern möglicherweise um eine politisch motivierte Straftat – und die wird in NRW ernst genommen.1
Die Polizei Düsseldorf ist jetzt auf eure Hilfe angewiesen. Wer am Dienstagabend am Rathausufer etwas beobachtet hat oder Hinweise zu den beteiligten Personen geben kann, soll sich unbedingt melden. Der Staatsschutz ist unter der Rufnummer 0211 870 0 erreichbar. Jede Information, egal wie klein sie erscheint, kann entscheidend sein.1
Was ist am Rathausufer in Düsseldorf passiert?
Am Dienstag, 22. September 2026, wurde ein Mann am Rathausufer zunächst israelfeindlich beleidigt und anschließend von zwei unbekannten Männern mit Schlägen und Tritten attackiert. Auch ein Zeuge, der schlichten wollte, wurde leicht verletzt.
Warum ermittelt der Staatsschutz?
Der Staatsschutz der Düsseldorfer Polizei hat die Ermittlungen übernommen, weil ein politisch motivierter Hintergrund vermutet wird. Der Angriff soll sich gegen den Mann gerichtet haben, weil er einen Pullover mit einem IDF-Emblem trug.
Wie werden die Tatverdächtigen beschrieben?
Die beiden männlichen Angreifer waren laut Zeugen etwa 20 Jahre alt. Einer trug einen auffällig roten Jogginganzug und hatte dunkle, gelockte Haare. Der andere war dunkel gekleidet und hatte kurze dunkle Haare. Eine der beiden beteiligten Frauen war circa 20 bis 25 Jahre alt, kräftig gebaut und hatte lange dunkelbraune Haare sowie auffälliges Make-up.
Wie kann ich als Zeuge Hinweise geben?
Wer Hinweise zu der Tat oder den Beteiligten hat, kann sich beim Staatsschutz der Polizei Düsseldorf unter der Telefonnummer 0211 870 0 melden.
Wurden die Täter bereits gefasst?
Nein. Alle vier Beteiligten – zwei Männer und zwei Frauen – konnten nach der Tat unerkannt flüchten. Die Ermittlungen laufen.
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