Polizei im Kreis Borken geht gegen überhöhte Geschwindigkeiten vor.
Im Kreis Borken wurde in der vergangenen Woche ein Fahrzeug gemessen, das mit 106 km/h statt der erlaubten 50 km/h über die Marbecker Straße in Borken-Marbeck raste. Auf den Fahrer kommen nun erhebliche Konsequenzen zu.
Der Verkehrsdienst der Polizei hatte in dieser Zeit an 18 Stellen im Kreis die Geschwindigkeit von insgesamt 6.325 Fahrzeugen erfasst. Rund 11 Prozent der gemessenen Fahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Es wurden 153 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, 553 Verwarngelder verhängt und 3 Fahrverbote ausgesprochen.
Besonders auffällige Geschwindigkeitsübertretungen wurden unter anderem im Nordkreis festgestellt: In Gronau erreichte ein Fahrzeug innerorts 93 km/h bei maximal erlaubten 50 km/h, und auf dem Gescher Damm in Ahaus wurden 123 km/h bei bis zu 70 km/h gemessen. Im Südkreis gab es ebenfalls signifikante Verstöße, wie auf der Ahauser Straße in Borken, wo ein Fahrzeug mit 62 km/h anstelle der erlaubten 30 km/h fuhr.
Überhöhte Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle, die auch Unbeteiligte gefährden können. Der Verkehrsdienst wird die Messungen in der kommenden Woche fortsetzen.
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