Einsatzkräfte überprüfen Gewerbeobjekte und stellen Verstöße fest.
In der Nacht von Freitag auf Samstag haben Polizei und verschiedene Netzwerkpartner in Duisburg zehn Gewerbebetriebe im Norden der Stadt kontrolliert. Der Schwerpunkt lag auf Wettvermittlungsstellen, nicht erlaubten Gaststätten, Kiosken und Schankwirtschaften. Während des Einsatzes wurden etwa 105 Personen überprüft.
Die Bilanz des Einsatzes umfasst vier Strafanzeigen, einschließlich Verdacht auf illegalen Aufenthalt, Verstöße gegen das Gesetz über Konsumcannabis, Urheberrechtsverletzungen und illegales Glücksspiel. Zudem wurde Haschisch sowie ein illegaler Spielautomaten sichergestellt. Ein 61-jähriger Mann, der sich mutmaßlich illegal in Deutschland aufhielt, wurde vorläufig festgenommen.
Bei der Kontrolle eines Wettbüros stellte die Polizei einen albanischen Reisepass fest, was den Verdacht des illegalen Aufenthalts erhärtete. In einer Schankwirtschaft fanden die Einsatzkräfte ein unzulässiges Geldspielgerät und sicherten relevante Beweismittel. Ein 21-Jähriger versuchte, eine Schankwirtschaft über einen Hintereingang zu verlassen, wurde jedoch von der Polizei aufgegriffen. Er hatte Haschisch bei sich, das ebenfalls sichergestellt wurde.
Die Stadt Duisburg erhob zudem Verwarngelder wegen Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz und traf auf zahlreiche Schuldner, von denen einige vor Ort ihre Verpflichtungen begleichen konnten. Einige der kontrollierten Gewerbe mussten aufgrund der Verstöße noch am selben Abend schließen. Die Polizei und ihre Partner setzen ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Clankriminalität und anderen rechtswidrigen Strukturen auch in Zukunft fort.
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