Die Polizei Münster führt erneut einen Schwerpunkteinsatz gegen Drogenkriminalität am Hauptbahnhof durch.
Münster – Am Mittwoch, den 26. Februar, führte die Polizei Münster einen umfangreichen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Drogenkriminalität im Bereich des Hauptbahnhofs durch. Zivile und uniformierte Einsatzkräfte waren ab dem Nachmittag im gesamten Bahnhofsquartier im Einsatz. Unterstützt wurde die Polizei dabei auch von der Bundespolizeiinspektion Münster.
Das Ziel des Einsatzes war es, den Drogenhandel konsequent zu bekämpfen sowie Straftäter zu identifizieren und die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen. Im Vorfeld hatten Ermittlungen zu mutmaßlichen Rauschgifthändlern stattgefunden. Dabei kam es zu einem Vorfall, bei dem ein 25-jähriger Tatverdächtiger versuchte zu flüchten und einen Polizeibeamten angriff. Der Beamte wurde bei der Festnahme verletzt und musste zur Behandlung ins Krankenhaus, konnte jedoch später wieder entlassen werden.
Im Rahmen des Einsatzes stellte die Polizei umfangreiche Betäubungsmittel sowie Bargeld sicher. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Einsatzkräfte mehrere Kilo Cannabis und Haschisch, sowie Amphetamin und Kokain. Zusätzlich wurden mehrere Waffen, darunter ein Schlagring, sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und muss sich nun einem Haftrichter stellen.
Insgesamt wurden elf Strafanzeigen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstößen gegen die Waffen- und Messerverbotszone gefertigt. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen, eine davon aufgrund eines bestehenden Haftbefehls. Auch ein entwendeter E-Scooter wurde sichergestellt.
Die Maßnahmen der Polizei dienen der konsequenten Bekämpfung von Kriminalität und der Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bürger im Bahnhofsbereich.
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