Polizei Recklinghausen und KOD Marl waren mit PräsenzPlus in Hüls unterwegs. Dabei standen E-Scooter-Verstöße und ein neues Durchfahrtsverbot im Fokus.
Wer am Donnerstag, dem 10. September, durch die Hülser Fußgängerzone oder den Lipper Weg geschlendert ist, hat sie vielleicht schon gesehen: Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Marl waren gemeinsam unterwegs – im Rahmen des Einsatzformats PräsenzPlus. Und das war kein Zufall, sondern ein klares Statement für mehr Sicherheit und Bürgernähe vor Ort.1
PräsenzPlus ist kein neues Konzept, aber ein wichtiges: Die Polizei Recklinghausen setzt dabei gezielt Schwerpunkte, um in bestimmten Stadtteilen und an belebten Orten besonders sichtbar zu sein. Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen erklärt das Ziel dahinter so:1
„Die Polizei ist täglich im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Mit PräsenzPlus setzen wir darüber hinaus gezielt Schwerpunkte, verstärken unsere Sichtbarkeit und schauen genauer dorthin, wo viele Menschen unterwegs sind.“
Der Einsatz in Hüls war dabei bereits der zweite Schwerpunkteinsatz innerhalb weniger Tage – kurz zuvor war das Team rund um den ZOB in Marl aktiv gewesen.1
Im Fokus des Einsatzes standen vor allem E-Scooter-Fahrende – und da gab es einiges zu besprechen. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass viele Nutzerinnen und Nutzer auf der falschen Straßenseite oder sogar auf dem Gehweg unterwegs waren. Das klingt erstmal nach Kleinigkeit, kann aber ernsthafte Folgen haben: Zusammenstöße mit anderen Verkehrsteilnehmenden sind da keine Seltenheit.1
Besonders ins Auge fiel außerdem: In zwei Fällen leitete die Polizei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, weil Kinder unter 14 Jahren auf E-Scootern unterwegs waren – und die sind schlicht zu jung dafür.1
In der Hülser Fußgängerzone führten die Teams zahlreiche Gespräche – vor allem mit Jugendlichen. Thema Nummer eins: das neue Durchfahrtsverbot für E-Scooter. Viele wussten davon noch gar nichts. Die Einsatzkräfte machten mehrere Dutzend Fahrerinnen und Fahrer auf die neue Regelung aufmerksam und wiesen darauf hin, dass zukünftige Verstöße ein Verwarngeld nach sich ziehen werden.1
Damit niemand auf Unwissenheit plädieren kann, gab es auch einen praktischen Flyer – mit allen geltenden Regeln und wichtigen Hinweisen rund ums E-Scooter-Fahren in Marl.1
Ob du mit dem E-Scooter in Marl unterwegs bist oder dort wohnst: Diese Einsätze zeigen, dass die Polizei Recklinghausen das Thema Sicherheit im Stadtgebiet ernst nimmt – und das nicht nur auf dem Papier. Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen macht deutlich, dass mit den Schwerpunkteinsätzen mögliche Probleme frühzeitig erkannt und das Sicherheitsgefühl der Menschen vor Ort gestärkt werden soll.1
Also: Wenn du einen E-Scooter nutzt, check nochmal kurz die Regeln – damit du beim nächsten Streifengang nicht selbst im Gespräch mit dem KOD landest. 😉
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