In Moers und Wesel mahnt die Polizei zur Vorsicht vor betrügerischen Anrufen.
Die Polizei in Moers und Wesel weist darauf hin, dass es in den letzten Tagen zu mehreren Betrugsversuchen gekommen ist. Unbekannte Täter geben sich am Telefon als Amtspersonen aus und fordern Geldzahlungen von den Angerufenen. In einem aktuellen Fall meldete sich ein vermeintlicher Mitarbeiter des Amtsgerichts Moers, der eine drohende Zwangsvollstreckung ansprach und die Zahlung eines Geldbetrages forderte, um diese abzuwenden. Zudem wurde eine Telefonnummer eines angeblichen Rechtsanwalts für eine Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden genannt. Nach Informationen des Amtsgerichts handelt es sich hierbei um einen Betrugsversuch.
In einem weiteren Vorfall erhielt eine 81-jährige Frau aus Wesel einen sogenannten „Schockanruf“. Die Täter behaupteten, ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Frau ums Leben kam, und forderten eine hohe Kaution, um seine Inhaftierung abzuwenden. Das Treffen zur Geldübergabe fand schließlich vor dem Amtsgericht Wesel statt. Telefonbetrüger nutzen oft solche emotional belastenden Situationen, um Druck auf ihre Opfer auszuüben und ihre Kontaktaufnahme zur Polizei zu verhindern.
Die Polizei rät, bei verdächtigen Anrufen besonders vorsichtig zu sein. Es wird empfohlen, niemals Geld zu zahlen oder persönliche Daten preiszugeben, und stattdessen direkt aufzulegen, falls jemand Geld verlangt. Zudem sollte man bei Zweifel den Angehörigen direkt kontaktieren.
Die Polizei ruft betroffene Personen dazu auf, sich im Zweifelsfall an die Notrufnummer 110 zu wenden und verdächtige Anrufe umgehend zu melden.
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