56 gravierende Mängel und ein fehlendes Rad führen zur Stilllegung eines Autotransporters in Mettmann.
Kreis Mettmann – Am Dienstag, den 20. Januar 2026, wurde ein stark verkehrsunsicherer Autotransporter von der Polizei Mettmann aus dem Verkehr gezogen. Während einer routinemäßigen Kontrolle auf der A3 fielen den Beamten bereits von weitem Mängel an dem Gespann auf. Das Fahrzeug war großflächig durchgerostet und wies zahlreiche gravierende Mängel auf, darunter ein fehlendes Rad am dreiachsigen Anhänger.
Der Fahrer, ein 26-Jähriger aus dem Kosovo, wurde auf einem Rastplatz an der Ohligser Heide kontrolliert. Er erklärte, mit seinem Transporter durch Europa zu reisen, um Fahrzeuge zu kaufen und in seiner Heimat zu verkaufen. Eine Überprüfung durch einen Sachverständigen ergab, dass die Bremsen des Anhängers vollkommen funktionslos waren und die Rücklichter nicht funktionierten. Zudem war die gesamte Zugeinrichtung beschädigt und drohte, während der Fahrt abzufallen.
Auch am Transporter selbst stellte der Sachverständige erhebliche Mängel fest: Lichtausfälle, durchgerostete tragende Elemente, sowie undichte Abgasanlage und Kraftstoffleitung gehörten zu den auffälligen Punkten. Ein defekter Gurt verhinderte zudem, dass der Fahrer sich anschnallen konnte. Insgesamt wurden 56 Mängel dokumentiert, was zur sofortigen Stilllegung des Gespanns führte. Der Fahrer darf seine Fahrt nicht fortsetzen und muss mit einem Bußgeld von 700 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Zudem wird er für das Gutachten in Höhe von rund 600 Euro zur Kasse gebeten.
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