Einsatzkräfte stellen Mann nach Blendung von Polizeihubschrauber-Piloten mit Laserpointer in Ratingen.
Am Abend des 20. Mai 2026 wurde die Besatzung eines Polizeihubschraubers, die nach einer vermissten 88-Jährigen suchte, über Ratingen einem gefährlichen Vorfall ausgesetzt. Die Piloten wurden wiederholt von einem Laserpointer geblendet, was zu einer ernsthaften Gefährdung ihrer Sicherheit führte. Dank einer Nachtsichtbrille mit zusätzlichem Schutz konnten sie Verletzungen der Augen verhindern.
Die Besatzung des Hubschraubers konnte den Täter lokalisierten, der am Fenster einer Wohnung im Angermunder Weg stand. Einsatzkräfte der Polizei suchten die Wohnung auf und stellten dort den 45-jährigen Tatverdächtigen. Bei einer Durchsuchung der Wohnung fand die Polizei auch einen Laserpointer sowie eine geringe Menge Betäubungsmittel.
Gegen den Beschuldigten wurde ein Verfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass das Anstrahlen von Polizeihubschraubern, Flugzeugen oder anderen Verkehrsteilnehmern mit Lasern eine ernsthafte Straftat darstellt und schwerwiegende Folgen haben kann.
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