Projekt Korrekt: Polizei Mettmann kontrollierte am 9. September 2026 in Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim – mit klarer Bilanz bei Verstößen.
Handy am Lenker, falsche Fahrbahn, E-Scooter auf dem Gehweg – kennt ihr das? Genau solche Situationen hat die Kreispolizeibehörde Mettmann am Mittwoch, 9. September 2026, ins Visier genommen. Im Rahmen des „Projekt Korrekt“-Einsatzes waren zahlreiche Einsatzkräfte von 7:30 bis 14 Uhr in den Städten Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein unterwegs – mit einem klaren Ziel: Fußgängerinnen, Fußgänger, Radfahrende und alle anderen Verkehrsteilnehmenden besser schützen.1
Das Konzept gibt es schon seit 2012 und wurde speziell entwickelt, um Verkehrsunfälle mit sogenannten „schwachen“ Verkehrsteilnehmenden zu reduzieren.1 Damit sind Menschen gemeint, die keine „Knautschzone“ haben – also Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende. Sie tragen bei Unfällen ein besonders hohes Risiko, schwer verletzt zu werden. Der Schwerpunkt des Projekts liegt deshalb gezielt auf Kommunen mit erhöhtem Fahrradverkehr.1
Typische Unfallursachen, die die Polizei dabei immer wieder feststellt: das Benutzen falscher oder verbotener Fahrbahnen, das Nichtbeachten des Rechtsfahrgebots und unvorsichtiges Einfahren in den Verkehrsraum. Auch Fußgängerinnen und Fußgänger überqueren leider häufig Fahrbahnen, ohne auf den Verkehr zu achten, oder ignorieren Ampeln und Überwege. Und dann ist da noch das Handy – laut Polizei eine verstärkt auftretende Unfallursache bei nahezu allen Verkehrsarten.1
Die Bilanz des Einsatztages zeigt deutlich, wo der Schuh drückt:1
Die Polizei setzte beim Einsatz nicht nur auf Strafen, sondern auch auf Dialog. Die speziell ausgebildeten Beamtinnen und Beamten der Direktion Verkehr – unterstützt vom Wach- und Wechseldienst – führten im Rahmen des Konzepts zahlreiche konstruktive Präventionsgespräche mit angehaltenen Auto- und Radfahrenden.1 Denn manchmal hilft ein klärendes Wort mehr als ein Bußgeldbescheid.
Die Zahlen aus Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim am Rhein zeigen: Auf unseren Straßen ist noch einiges an Luft nach oben, wenn es um gegenseitige Rücksicht geht. Ob Rad, Auto oder E-Scooter – jede und jeder trägt Verantwortung für ein sicheres Miteinander. Also: Handy weglegen, auf Verkehrszeichen achten und auf schwächere Verkehrsteilnehmende Rücksicht nehmen. Das ist kein Hexenwerk – und kann Leben retten.1
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