Die Polizei Dortmund startet die Kampagne „Reality Check: Messer“ zur Sensibilisierung über Messerverbot.
In Dortmund ist ein Rückgang der Messerkriminalität zu verzeichnen. Die Zahlen zeigen, dass zwischen Januar und Mai 2026 insgesamt 132 Messerstraftaten registriert wurden, im Vergleich zu 213 im Jahr 2025. Diese Entwicklung wird auf ein Handlungs- und Maßnahmenkonzept zurückgeführt, das seit April 2024 zur Bekämpfung von Messerkriminalität in der Stadt umgesetzt wird.
Ein zentraler Bestandteil dieses Konzeptes ist die verstärkte Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum. Durch eine spezielle Präsenzkonzeption wurde mehr Personal auf die Straße gebracht, um Messerstraftaten präventiv zu begegnen. Bei Kontrollen wurden oft keine Messer bei Personen festgestellt, die unter einem Messertrageverbot stehen.
Um die Bürger über die Gefahren und rechtlichen Aspekte des Messereinsatzes aufzuklären, startet die Polizei Dortmund am 10. Juni 2026 eine Kampagne in den sozialen Medien. Die Videoreihe „Reality Check: Messer“ zielt darauf ab, nicht nur über bestehende Verbote zu informieren, sondern auch über die Konsequenzen bei Verstößen zu sensibilisieren. Das Teilen dieser Inhalte aus dem Kreis der Eltern, Lehrer oder Trainer wird ausdrücklich ermuntert.
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