Ein Autofahrer in Sundern gefährdete durch rücksichtsloses Fahren Rettungsmaßnahmen und wurde gestellt.
Am 09.02.2026 um 11:10 Uhr kam es auf der B 229 zwischen Hachen und Müschede zu einer erheblichen Gefährdung des Straßenverkehrs durch einen Pkw-Fahrer. Eine Rettungswagenbesatzung war mit Sonder- und Wegerechten außerorts von Hachen in Richtung Müschede unterwegs. Der Fahrer nutzte mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die sich bildende Rettungsgasse, um mehrere Fahrzeuge zu überholen. Die gefährliche Fahrweise zwang entgegenkommende Verkehrsteilnehmer zum Bremsen und Ausweichen, um Kollisionen zu vermeiden.
In Müschede hielt der Fahrer zunächst an, um den Rettungswagen passieren zu lassen, setzte seine Fahrt jedoch anschließend mit eingeschaltetem Warnblinklicht fort und folgte dem Fahrzeug erneut in der Rettungsgasse. Der Beschuldigte gab an, seinen verletzten Sohn ins Krankenhaus bringen zu wollen. Er war überzeugt, dass es für das Kind im eigenen Auto sicherer sei als im Rettungswagen. Unabhängig von diesem Argument stellte der Fahrer die Verkehrsregeln bewusst in Frage und brachte andere Verkehrsteilnehmer sowie die Rettungskräfte in erhebliche Gefahr.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde sein Führerschein beschlagnahmt, und es wurden Ermittlungen eingeleitet. Die Polizei warnt, dass Rettungsgassen ausschließlich für Einsatzfahrzeuge bestimmt sind und deren Missbrauch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann.
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