Betrüger agieren im Kreis Minden-Lübbecke. Eine Petershägerin wurde durch einen Schockanruf geschädigt.
Im Kreis Minden-Lübbecke haben Betrüger erneut zugeschlagen und eine Frau aus Petershagen geschädigt. Am Sonntagabend erhielt die Geschädigte einen Schockanruf, bei dem ein vermeintlicher Rechtsanwalt sie darüber informierte, dass ein Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte. Um eine Haftstrafe abzuwenden, solle sie eine hohe Bargeldsumme bereitstellen.
Verunsichert über die Situation glaubte die Frau den Aussagen des Betrügers und übergab noch am selben Abend Schmuck und Münzen an eine Abholperson vor ihrer Haustür. Später wurde der Betrug bemerkt und die Polizei informiert.
Der Abholer, der sich als ‚Herr Braun‘ ausgab, wurde als etwa 40 bis 50 Jahre alt, von gedrungener Statur mit rundlichem Gesicht und kurzen dunklen Haaren beschrieben. Er war circa 175 cm groß und trug eine Bomberjacke.
Die Polizei bittet um Hinweise von Personen, die am Sonntagabend in Petershagen-Jössen, insbesondere in den Straßen Zum Storchennest, Kapellenort, Eichenbrink oder Kronsbrink, verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Die Ermittler warnen zudem vor derartigen Betrugsmaschen und raten, keine Auskünfte über persönliche Verhältnisse zu geben sowie keinen Zutritt zu den eigenen Räumlichkeiten zu gewähren.
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