Eine 81-Jährige aus Erkrath wurde durch einen Schockanruf um Bargeld und Schmuck betrogen. Wie die Masche lief und wie ihr euch und eure Familie schützt.
Was wie ein ganz normaler Dienstagnachmittag begann, endete für eine 81-jährige Seniorin in Erkrath als albtraum: Am 18. August 2026 wurde die Frau Opfer eines sogenannten Schockanrufs – und verlor dabei Bargeld, Schmuck sowie Krügerrand-Münzen. Die Polizei Mettmann bittet jetzt dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.1
Gegen 14 Uhr klingelte bei der Erkratherin das Telefon. Eine unbekannte Frau meldete sich – und gab sich als Tochter der Seniorin aus. Die Geschichte, die sie erzählte, war auf maximalen Schock ausgelegt: Sie habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem zwei Kinder schwer verletzt worden seien. Ohne sofortige Zahlung drohe die Verhaftung der vermeintlichen Tochter.1
Die Seniorin – völlig aufgewühlt und in echter Sorge um ihre Familie – glaubte der Lüge. Gegen 17 Uhr übergab sie in einem Wohngebiet südlich des Sedentaler Bachs, an der Sandheider Straße, einem unbekannten Abholer ihre Wertsachen. Bargeld, Schmuck und Krügerrand-Münzen – alles weg.1
Die Polizei hat eine Personenbeschreibung des unbekannten Täters veröffentlicht. Wenn du am Dienstag, 18. August 2026, gegen 17 Uhr in dem Bereich südlich des Sedentaler Bachs etwas Verdächtiges gesehen hast, melde dich unbedingt bei der Polizei!
Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath jederzeit unter 02104 9480-6450 entgegen.1
Die Kriminalpolizei Mettmann macht klar: Weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft fordern jemals sogenannte „Kautionszahlungen“ am Telefon – egal welche Geschichte erzählt wird. Auch Bargeld oder Wertgegenstände werden niemals in „amtliche Verwahrung“ genommen. Das ist immer Betrug.1
Die Polizei gibt klare Empfehlungen, was zu tun ist, wenn so ein Anruf reinkommt:
Schockanrufe treffen meistens ältere Menschen, die in einem Moment echter Panik und Sorge um ihre Familie handeln – völlig verständlich. Genau das nutzen die Täter aus. Der beste Schutz ist Aufklärung: Erzählt euren Eltern, Großeltern und Nachbarn von dieser Masche. Ein kurzes Gespräch kann im Ernstfall eine Menge verhindern.
Habt ihr selbst schon mal so einen Anruf bekommen oder kennt jemanden, der betroffen war? Dann meldet euch bei der Polizei – und teilt diesen Beitrag, damit möglichst viele Menschen in NRW gewarnt sind.1
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