Schockanruf, Einbruch in der Nacht und fast ein fünfstelliger Geldverlust: Eine Bankmitarbeiterin in Mettmann hat eine 85-Jährige vor weiteren Betrügern…
Eine 85-jährige Frau aus Mettmann wurde Opfer einer besonders perfiden Betrugsmasche – und das gleich auf mehreren Ebenen. Erst ein Schockanruf, dann ein Einbruch in der Nacht und schließlich fast noch ein riesiger Geldverlust. Was das Schlimmste verhindert hat? Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin, die genau hingeschaut hat. Echte Heldin-Energie!1
Am Mittwochabend, dem 23. September 2026, klingelte gegen 21 Uhr das Telefon bei der Seniorin. Eine Frau am Telefon gab sich als ihre Enkelin aus und behauptete, in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt zu sein. Dann wurde die 85-Jährige an einen angeblichen Staatsanwalt weitergeleitet – der natürlich eine mittlere fünfstellige Summe zur „Freilassung“ der Enkeltochter forderte.1
Gegen Mitternacht erschien dann ein unbekannter Mann an der Wohnanschrift am Lilienweg in Metzkausen. Die Seniorin ließ ihn herein – kurz danach tauchten zwei weitere Männer auf. Zu dritt durchsuchten sie das Haus nach Wertgegenständen und entwendeten einen verschlossenen Tresor. Richtig dreist.1
Obwohl das alles in einer einzigen Nacht passiert war, schöpfte die 85-Jährige am nächsten Tag noch keinen Verdacht. Sie begab sich zu ihrer Bank, um den geforderten Geldbetrag abzuheben. Doch eine Mitarbeiterin dort schlug Alarm und informierte unverzüglich die Polizei. Nur so konnte ein weiterer Vermögensschaden verhindert werden.1
Die Polizei Mettmann ermittelt und sucht dringend nach Zeugen. Einer der Täter wird wie folgt beschrieben:1
Wer in der Nacht auf Donnerstag, 24. September 2026, zwischen 0 und 1 Uhr im Bereich des Lilienwegs etwas Ungewöhnliches beobachtet hat, soll sich bitte bei der Wache Mettmann melden: 02104 982-6250.1
Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrugsmaschen – und das zu Recht. Hier sind die wichtigsten Tipps, die du unbedingt auch mit deinen Eltern, Großeltern oder Nachbarn teilen solltest:1
Dieser Fall zeigt, wie wichtig es ist, dass wir alle aufeinander achten. Die Bankmitarbeiterin hat genau das getan – und damit Schlimmeres verhindert. Sprecht mit euren älteren Familienmitgliedern über solche Maschen, damit sie im Ernstfall wissen, was zu tun ist. Und denkt dran: Ein kurzer Anruf zur Überprüfung kann alles verändern.1
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