Verkehrskontrolle in Bielefeld deckt mehrere Verstöße gegen das Verkehrsrecht auf.
Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche ROADPOL „Truck and Bus“ kontrollierten Verkehrspolizisten in Bielefeld zwischen dem 09. und 15. Februar 2026 insgesamt 293 Lkw und Busse. Bei diesen Kontrollen wurden 133 Verstöße festgestellt, in sieben Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.
Besonderes Augenmerk legten die Beamten auf einen Schrotthändler, dessen Fahrzeug bei der Kontrolle am Dienstag, 10. Februar 2026, auf der Detmolder Straße erheblich Mängel aufwies. Der 51-jährige Fahrer konnte nur ein Foto seines kroatischen Führerscheins vorzeigen, das sich als ungültig herausstellte, da er seit zehn Jahren keine gültige Fahrerlaubnis mehr besaß. Der Halter des Fahrzeugs, ebenfalls ein 53-Jähriger, wird ebenfalls angezeigt, da er dem Fahrer das Fahrzeug überlassen hatte.
Zusätzlich ergaben Ermittlungen, dass der Schrotthändler ohne die erforderliche Genehmigung für gewerbliches Schrottsammeln tätig war. Verdacht auf Sozialleistungsbetrug und Steuerhinterziehung wurde geäußert, da sowohl Fahrer als auch Halter Sozialleistungen beziehen. Das Fahrzeug, ein VW LT 40, wurde als verkehrsunsicher eingestuft, insbesondere aufgrund von stark maroden Achsen. Die Ladung, eine defekte Industriewaage, war ebenfalls unzureichend gesichert.
Im Verlauf der Kontrollen wurden außerdem mehrere andere Verstöße festgestellt, darunter Geschwindigkeitsübertretungen und technische Mängel an weiteren Fahrzeugen. Die Autobahnpolizei Bielefeld setzt die Kontrollen fort, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.
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