29-Jähriger versucht bei Führerscheinprüfung in Euskirchen mit Technik zu schummeln – Prüfer wird misstrauisch, Polizei ermittelt wegen Ausspähen von Daten.
Manchmal ist der Weg zum Führerschein einfach kein Zuckerschlecken – und manche versuchen dann, sich das Ganze etwas einfacher zu machen. So auch ein 29-Jähriger aus Niedersachsen, der am 1. Oktober bei seiner theoretischen Führerscheinprüfung in Euskirchen ordentlich geschwindelt hat.1
Ein Prüfer hat da wohl ganz genau hingeschaut und schnell gemerkt: Hier stimmt was nicht. Er schöpfte Verdacht und zog direkt die Polizei hinzu.1 Gute Entscheidung, denn bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes wurde diverse Technik gefunden, mit der er sich offenbar einen Vorteil verschaffen wollte.1
Die Polizei hat die gefundenen Gegenstände kurzerhand sichergestellt. Für den 29-Jährigen hat der Trick nicht nur die durchgefallene Prüfung zur Folge – es gibt jetzt auch eine Anzeige wegen Ausspähen von Daten.1 Ob da noch jemand mit im Spiel war, haben die Beamten ebenfalls geprüft: Eine Nahbereichsfahndung nach einem möglichen Mittäter wurde eingeleitet, verlief aber ohne Erfolg.1
Die Geschichte zeigt mal wieder: Wer bei der Führerscheinprüfung tricksen will, geht ein ziemlich hohes Risiko ein. Statt mit Technik nachzuhelfen, lohnt es sich definitiv mehr, einfach ehrlich zu lernen – dann klappt’s auch ohne Ärger mit der Polizei.
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