In Mönchengladbach wurden bei einer Schussabgabe und anschließenden Auseinandersetzung zwei Männer verletzt.
Am späten Donnerstagabend, den 19. März, kam es im Bereich des Bismarckplatzes zu einer bedrohlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde ein Mann durch eine Schussabgabe leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 22:18 Uhr, als mehrere Zeugen der Polizei von Schüssen und einer verletzten Person berichteten.
Nach Eintreffen der Polizei wurden mehrere tatverdächtige Personen angetroffen. Das verletzte Opfer wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo es ambulant behandelt wurde. In der Folge kam es zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen, bei der zwei Männer schwer verletzt wurden. Sie mussten ebenfalls in Krankenhäuser gebracht werden, wobei einer von ihnen stationär verblieb. Die beiden Verletzten stehen offenbar im Zusammenhang mit der vorhergehenden Schussabgabe und wurden vorläufig festgenommen.
Die Polizei stellte eine Schusswaffe sicher und ermittelt bereits gegen weitere Beteiligte, die sich zurzeit noch auf der Flucht befinden. Die Auseinandersetzung scheint auf private Streitigkeiten zurückzuführen zu sein, und die betroffenen Personen sind nicht in den Bereich der Rocker- oder Clankriminalität bekannt. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hat die Schussabgabe als versuchtes Tötungsdelikt und die körperliche Auseinandersetzung als gefährliche Körperverletzung eingestuft. Eine Mordkommission wurde eingerichtet, um die Ermittlungen voranzutreiben.
Der aktuelle Ermittlungsstand lässt aufgrund der unklaren Tatbeteiligung der genannten Personen keine weiteren Informationen zu. Es wird nachberichtet.
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