Schwerer Auffahrunfall auf der A 30 zwischen Löhne und Kirchlengern: Vier Personen wurden verletzt, die Autobahn stundenlang gesperrt. Alle Infos zum Unfall.
Schrecklicher Unfall auf der Autobahn: Am Donnerstag, dem 10. September 2026, kam es auf der A 30 zwischen den Anschlussstellen Löhne und Kirchlengern zu einem heftigen Auffahrunfall am Stauende. Vier Personen erlitten dabei schwere Verletzungen – ein Erinnerung daran, wie gefährlich Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr sein kann.1
Auslöser der ganzen Situation war zunächst ein liegengebliebener Bus mit zwanzig Insassen auf dem Seitenstreifen der A 30. Gegen 16:50 Uhr sicherte ein Streifenwagen mit Blaulicht, Warnblinklicht und einer Pfeilanzeige nach links in der Heckscheibe die Gefahrenstelle ab. Der Verkehr verlangsamte sich und wechselte überwiegend auf den linken Fahrstreifen.1
Ein 81-jähriger Bad Oeynhausener war zu diesem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Osnabrück unterwegs. Er wechselte auf den linken Fahrstreifen, um andere Fahrzeuge zu überholen – und bemerkte dabei den sich bildenden Stau zu spät. Sein Opel Crossland fuhr auf den Opel Meriva eines 51-Jährigen aus Bad Iburg auf, anschließend überschlug sich der Opel Crossland und kam auf der Seite zum Liegen. Der Fahrer und seine 83-jährige Beifahrerin wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von Rettungskräften befreit werden.1
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel Meriva noch weiter nach vorne auf den BMW einer 23-jährigen Spengerin geschoben – und dieser wiederum gegen den LKW eines 47-Jährigen aus Sassenberg. Der LKW-Fahrer blieb zum Glück unverletzt, doch der 51-Jährige und die 23-Jährige erlitten ebenfalls schwere Verletzungen und wurden durch Rettungsfahrzeuge in Krankenhäuser gebracht. Auch das Duo aus dem Opel Crossland – der 81-jährige Fahrer und seine 83-jährige Beifahrerin – kamen zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus.1
Nach dem Unfall musste die Richtungsfahrbahn Osnabrück komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Kirchlengern abgeleitet, der Rückstau hinter der Unfallstelle löste sich gegen 18:15 Uhr auf. Das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Bielefeld unterstützte vor Ort, die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Gegen 19:30 Uhr konnte die Sperrung der Richtungsfahrbahn Osnabrück schließlich aufgehoben werden. Die nicht mehr fahrbereiten PKW wurden durch Abschleppfahrzeuge abtransportiert, der LKW blieb fahrbereit.1
Dieser Unfall zeigt einmal mehr: Am Stauende lauern besonders große Gefahren. Wer zu spät reagiert, riskiert nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Deshalb gilt auf der Autobahn immer: Abstand halten, Geschwindigkeit rechtzeitig anpassen und bei Blaulicht oder Warnzeichen sofort die Spur wechseln und bremsen. Bleibt safe auf NRWs Straßen!
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