Bei Waldfeucht kollidierten ein Leichtkraftrad und ein Pkw an einer Fahrbahnverengung. Die Fahrerin wurde schwer verletzt, beim Autofahrer besteht…
Ein Mittwochabend, der für eine 32-jährige Frau aus Nettetal böse geendet hat. Auf der Kreisstraße 4 bei Waldfeucht ist sie mit ihrem Leichtkraftrad unterwegs gewesen – aus Richtung Niederlande kommend, in Richtung Hontem. Alles eigentlich ganz normal, bis sie an einer Fahrbahnverengung ankam.1
Zeitgleich war ein 25-Jähriger mit seinem Auto aus der Gegenrichtung auf der K4 unterwegs. Als die Frau sich im letzten Drittel der Verengung befand, fuhr der Pkw-Fahrer ebenfalls dort hinein. Das Ergebnis: eine seitliche Kollision der beiden Fahrzeuge, die für die junge Frau richtig fies ausgegangen ist.1
Durch den Zusammenstoß hat sich die Nettetalerin schwere Verletzungen zugezogen und musste direkt ins Krankenhaus gebracht werden. Keine schöne Situation, gerade wenn man eigentlich nur nach Hause wollte.1
Richtig brisant wird’s bei den Ermittlungen: Während die Polizei den Unfall aufgenommen hat, sind den Beamten Hinweise aufgefallen, die auf Betäubungsmittelkonsum beim Autofahrer hindeuten. Die Konsequenz: Ein Arzt hat ihm noch vor Ort eine Blutprobe entnommen. Jetzt müssen die Ergebnisse zeigen, ob der 25-Jährige tatsächlich unter Drogeneinfluss gefahren ist.1
Der Unfall bei Waldfeucht zeigt mal wieder, wie knifflig Fahrbahnverengungen für alle Verkehrsteilnehmer sein können. Gerade wenn zwei Fahrzeuge fast gleichzeitig in so einen Bereich einfahren, kann’s schnell eng werden – im wahrsten Sinne des Wortes. Egal ob mit dem Auto, Motorrad oder Leichtkraftrad: An solchen Stellen heißt es immer besonders aufpassen und im Zweifel lieber kurz bremsen, statt auf gut Glück durchzufahren.
Für die 32-Jährige aus Nettetal bedeutet dieser Unfall erstmal eine Zeit im Krankenhaus und hoffentlich eine schnelle Genesung. Die Polizei Heinsberg ermittelt weiter, vor allem in Richtung des möglichen Drogenkonsums beim Unfallverursacher. Bleibt zu hoffen, dass solche Situationen an gefährlichen Engstellen künftig seltener vorkommen – sei es durch mehr Rücksicht oder bessere Beschilderung.
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