Die Bundespolizei führt einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität in Hamm und Münster durch.
Im Zeitraum vom 29. bis 31. Mai 2026 wird die Bundespolizei in Hamm und Münster einen bundesweiten Einsatz zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität auf Bahnanlagen durchführen. Die Hauptbahnhöfe in beiden Städten stehen dabei besonders im Fokus, da sie in der Vergangenheit eine erhöhte Zahl von Gewaltdelikten verzeichnet haben.
Um die Sicherheit zu erhöhen, wird die Bundespolizei in diesen Bahnhöfen verstärkt Streifen und angepasste Kontrollen durchführen. Zudem hat die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Mitführen von gefährlichen Gegenständen wie Waffen und anderen gefährlichen Werkzeugen in den Bahnhöfen untersagt. Bei Verstößen gegen diese Verfügung können Zwangsgelder, Bußgelder oder Strafverfahren folgen.
Zusätzlich werden in den betroffenen Bahnhöfen Plakate aufgehängt, die auf die bestehenden Verbotszonen hinweisen. Hintergrund für diese Maßnahmen sind die Zahlen der Gewaltdelikte: Am Hauptbahnhof Hamm wurden zwischen Oktober 2025 und März 2026 insgesamt 61 Gewaltdelikte registriert, während am Hauptbahnhof Münster 113 Fälle erfasst wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit von gezielten Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!