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Seniorenbetrug durch Schockanruf in Krefeld
9. März 2026

Ein Krefelder Senior wurde Opfer eines Betrugs und verlor einen fünfstelligen Betrag.

Seniorenbetrug durch Schockanruf in Krefeld

Am Freitag, den 6. März 2026, erhielt ein 79-jähriger Mann aus Krefeld einen Anruf von einem vermeintlichen Kriminalkommissar. In dem Gespräch wurde ihm mitgeteilt, dass sein Sohn in einen Verkehrsunfall verwickelt war und dringend eine Kaution gezahlt werden müsse, um dessen Freilassung zu sichern. Im Laufe des Abends erhielt der Senior einen weiteren Anruf, in welchem behauptet wurde, dass die verletzte Person des Unfalles verstorben sei. Ein Besuch einer angeblichen Staatsanwältin zur Abholung eines Bargeldbetrags im fünfstelligen Bereich wurde angekündigt.

Kurz darauf erschien eine Person, die sich als Staatsanwältin ausgab, vor dem Haus des Seniors und nahm das Geld entgegen. Unmittelbar danach wurde dem 79-Jährigen klar, dass er Opfer eines Betrugs geworden war. Er informierte die Polizei am folgenden Tag und beschrieb die Betrügerin als etwa 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß mit schmaler Statur und südeuropäischem Aussehen.

Die Polizei rät, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen und keine Entscheidungen unter Druck zu treffen. Es ist wichtig, die Angaben zu überprüfen und im Zweifelsfall Angehörige unter deren bekannten Telefonnummern zu kontaktieren. Bei verdächtigen Anrufen sollte auch die Notrufnummer 110 gewählt und der Vorfall gemeldet werden.

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