Die Polizei zieht eine erste Bilanz der Silvesterfeierlichkeiten im Rhein-Kreis Neuss.
Bei den Silvesterfeierlichkeiten im Rhein-Kreis Neuss kam es zwischen 18:00 Uhr am Silvesterabend und 06:00 Uhr am Neujahrsmorgen zu insgesamt 50 Einsätzen mit direktem Silvesterbezug. Im Vergleich zu 2024, wo die Einsätze auf 77 angestiegen waren, konnte die Polizei in diesem Jahr eine geringere Anzahl verzeichnen.
Die Einsatzkräfte wurden in 9 Fällen zu Bränden gerufen, während im Vorjahr 16 Brände gemeldet wurden. Darüber hinaus erhielten die Behörden insgesamt 3 Meldungen wegen Ruhestörungen, im Vergleich zu 7 im Vorjahr.
Streitigkeiten unter den Feiernden, häufig aufgrund von Alkoholkonsum, führten zu 6 Anzeigen wegen Körperverletzung. Auch hier ist ein Rückgang zu verzeichnen, da im Vorjahr noch 10 Anzeigen aufgenommen wurden. Bei diesen Vorfällen gab es nach derzeitigem Stand der Ermittlungen keine schwerwiegenden Verletzungen.
Die Polizei nahm 2 Personen in Gewahrsam und sprach 27 Platzverweise aus, was im Vergleich zu einer Ingewahrsamnahme und 16 Platzverweisen im letzten Jahr einen Anstieg der Maßnahmen zur Gefahrenabwehr darstellt. Es wurden keine Anzeigen wegen Widerstands gegen Polizeibeamte oder sexueller Belästigung verzeichnet.
In Bezug auf Sachbeschädigungen wurden 4 Anzeigen bearbeitet, während es im Vorjahr 13 solche Fälle gab. Die Schäden resultierten überwiegend aus dem unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern.
Positiv fiel auf, dass kein Autofahrer unter Alkoholeinfluss hinter dem Steuer entdeckt wurde, ganz im Gegensatz zum Vorjahr, wo eine Person auffällig war. Allerdings kam es in Dormagen-Hackenbroich zu mehreren Vorkommnissen mit Sachbeschädigungen durch pyrotechnische Gegenstände. Bei Eintreffen der Polizei wurden Einsatzkräfte mit Pyrotechnik angegriffen. Diese Situation konnte nur durch Verstärkung beruhigt werden.
Insgesamt bewerten die Einsatzkräfte die Silvesterfeierlichkeiten in diesem Jahr als weniger problematisch als im Vorjahr und wünschen den Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes neues Jahr 2026.
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