Ein 83-Jähriger fährt auf einer Baustelle in Schmallenberg einen Bauarbeiter zweimal an. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den…
Das ist wirklich fassungslos machend: Ein 83-jähriger Mann aus Bochum ist am Freitag, den 31. Juli 2026, auf einer Baustelle in Schmallenberg ausgerastet – und hat dabei einen Bauarbeiter gleich zweimal mit seinem Auto angefahren. Der Vorfall ereignete sich um 13:30 Uhr auf der K18 zwischen Inderlenne und Nordenau.1
Der ältere Mann war mit seinem weißen BMW in die Baustelle gefahren und konnte diese aufgrund der laufenden Bauarbeiten nicht passieren. Statt das ruhig zu akzeptieren, beschwerte er sich lautstark bei den Mitarbeitern vor Ort. Die Bauarbeiter wiesen ihn freundlich darauf hin, dass ein Durchfahren schlicht nicht möglich sei – und forderten ihn auf, die Baustelle wieder zu verlassen.1
Der Mann weigerte sich zunächst. Ein 25-jähriger Bauarbeiter aus Schmallenberg entschied sich daraufhin, ein Foto des Kennzeichens zu machen – wohl eine kluge Entscheidung, wie sich gleich zeigen sollte. Denn was dann passierte, ist mehr als erschreckend: Der Fahrer setzte zurück und fuhr den Bauarbeiter leicht an. Und als wäre das nicht genug, wiederholte er diesen Vorgang ein zweites Mal – bevor er schließlich die Baustelle verließ.1
Gut zu wissen: Der 25-jährige Bauarbeiter blieb bei dem Vorfall unverletzt. Trotzdem ist klar, dass hier eine Grenze weit überschritten wurde. Baustellen sind Arbeitsbereiche – kein Ort, an dem man seinen Frust auslässt, und schon gar nicht mit einem Auto als Waffe.1
Der Tatverdacht richtet sich gegen den 83-jährigen Mann aus Bochum. Die Polizei leitete gegen ihn unter anderem Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie einer versuchten gefährlichen Körperverletzung ein.1 Zwei ernste Vorwürfe, die zeigen, wie schwer der Vorfall rechtlich eingestuft wird.
Dieser Fall erinnert uns daran: Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter leisten täglich harte Arbeit – oft unter schwierigen Bedingungen und mitten im Straßenverkehr. Wenn eine Baustelle nicht passierbar ist, gibt es immer einen guten Grund dafür. Ungeduld und Frust rechtfertigen niemals, Menschen in Gefahr zu bringen. Bleibt achtsam im Straßenverkehr – und zeigt denen, die unsere Straßen in Schuss halten, den Respekt, den sie verdienen.
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