Ein 40-jähriger Mann wurde nach einer gefährlichen Körperverletzung in Bielefeld festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.
Am frühen Freitagmorgen, dem 06. Februar 2026, wurde ein 40-jähriger Mann in Bielefeld von einem Spezialeinsatzkommando festgenommen. Der Tatverdächtige sieht sich schweren Vorwürfen gegenüber, nachdem er zuvor mit seinem 38-jährigen Nachbarn in einen handgreiflichen Streit geraten war. Auslöser war ein Geldbetrag, den der Nachbar dem Tatverdächtigen schulden soll. Während dieser Auseinandersetzung schoss der 40-Jährige mehrmals mit einer Schreckschusswaffe aus nächster Nähe auf den Kopf des Opfers, das dabei leicht verletzt wurde.
Nach dem Streit traf der Tatverdächtige auf einen unbeteiligten Spaziergänger und bedrohte ihn mit der Waffe, um an Informationen zu gelangen. Er zwang diesen, ihn zu seiner Wohnung zu begleiten, wo es zu weiteren Bedrohungen kam. Der Mann wurde schließlich nach Kontaktaufnahme mit der Polizei wieder entlassen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld wurde der Festgenommene am selben Tag dem Haftrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung erließ. Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt ergaben sich bislang nicht.
Die Ermittlungen werden von einem Kriminalkommissariat fortgeführt.
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