Drei Geschädigte erstatteten Anzeige, nachdem sie verdächtige Anrufe erhielten.
In Kerpen und Frechen wurden am Mittwoch (10. Juni) mehrere Personen Ziel von Telefonbetrügern. Insgesamt drei Geschädigte erstatteten Anzeige, nachdem sie verdächtige Anrufe erhalten hatten. In allen Fällen gelang es den Betrügern nicht, wertvolle Informationen oder Gegenstände zu erlangen.
Eine Seniorin aus Frechen erhielt gegen 10 Uhr einen Anruf von einer Person, die sich als Polizist aus Köln ausgab. Der Anrufer sprach von Einbrüchen in der Umgebung und empfahl der Dame, Türen und Fenster zu sichern. Die Seniorin reagierte jedoch sofort misstrauisch und legte auf.
Zur gleichen Zeit wurde eine weitere Seniorin in Kerpen kontaktiert. Hier behaupteten die Anrufer, aufgrund eines Brandes in der Nähe besorgt um die Wertsachen der Dame zu sein. Sie fragten nach Bargeld und Schmuck, doch nachdem die Dame angab, nicht alleine zu wohnen, wurde das Gespräch abrupt beendet.
Am Nachmittag erhielt eine weitere Frau aus Frechen einen Anruf von jemandem, der sich als Arzt ausgab. Dieser behauptete, ein Familienmitglied habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, und um die Untersuchungshaft zu beenden, sei eine Kaution zu zahlen. Als ein Familienmitglied das Gespräch übernahm und den Anrufer zur Rede stellte, legte dieser ebenfalls auf.
Die Polizei rät eindringlich, keine Informationen zu Wertgegenständen oder Konten am Telefon preiszugeben. amtliche Stellen verlangen niemals Geld oder Wertsachen. Verdächtige Anrufe sollten umgehend beendet und die Polizei unter der Notrufnummer 110 informiert werden, um weitere Betrugsversuche zu verhindern.
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