In Kempen meldeten sich zahlreiche Menschen bei Gericht wegen betrügerischer Anrufe.
In Kempen haben sich etwa 30 Personen beim Amtsgericht gemeldet, nachdem sie Anrufe von vermeintlichen Gerichtsvollziehern erhalten hatten. Die Anrufer gaben an, angebliche Forderungen einzutreiben, und setzten die Angerufenen unter Druck, sofort Geld zu überweisen. Die Telefonnummer des Amtsgerichts wurde dabei im Display angezeigt. Mitarbeiter des Amtsgerichts konnten die Betroffenen beruhigen und erklärten, dass dieser Fall eine bekannte Betrugsmasche darstellt. Die Anrufer versuchen, ihre Opfer durch Drohungen zu einer sofortigen Zahlung zu bewegen. In allen bisherigen Fällen blieb dieser Betrugsversuch jedoch ohne Erfolg.
Die Polizei rät dazu, sich von solchen Anrufen nicht unter Druck setzen zu lassen und keine persönlichen oder finanziellen Informationen am Telefon preiszugeben. Im Verdachtsfall sollte man sofort auflegen und sich bei der Polizei über eine andere Leitung informieren oder Anzeige erstatten. Gespräche über solche Betrugsmaschen sind auch mit älteren Verwandten empfehlenswert, um sie zu sensibilisieren.
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