Die Polizei war heute im Märkischen Kreis über 140 Mal mit Tieren beschäftigt.
Im Märkischen Kreis gab es heute ein außergewöhnlich hohes Aufkommen an tierischen Einsätzen. Bis zum Mittag musste die Polizei bereits 147 Mal in Verbindung mit Tieren tätig werden. In Herscheid etwa grasten vier Kühe und ein Kalb ungehindert am Fahrbahnrand. Die Beamten sorgten dafür, dass die Tiere sicher von der Straße gebracht wurden und bewachten sie bis zur Abholung durch ihren Besitzer.
In Kierspe wurde ein verletzter Vogel gemeldet. Hier stellte die Polizei den Kontakt zu einem Tierschutzverein her, um dem Tier zu helfen. Ein weiteres Ereignis meldete sich in Lüdenscheid-Pöppelsheim, wo Schafe über die Straße irrten. Traurigerweise wurde in Iserlohn eine überfahrene Katze entdeckt.
In Altena konnte eine regelmäßig auftretende Situation beobachtet werden. Die Polizei vermittelte einen verletzten Turmfalken an einen Fachmann. Eine aufmerksame Zeugin hatte den Vogel nahe dem Burggymnasium bemerkt. Eine ausgesetzte junge Katze saß am Rastplatz an der A 45, während in Meinerzhagen sogar zwei Ponys durch die Nacht trabten.
Verletzte Wildtiere werden stets dem zuständigen Jagdausübungsberechtigten gemeldet, und entlaufene Haustiere werden in Obhut genommen oder an den Tierschutz übergeben, bis die Besitzer sie finden. Zudem appelliert die Polizei an die Bürger, auf Wildwechsel zu achten und zu verhindern, dass Tiere, wie etwa Hunde, in aufgeheizten Autos zurückgelassen werden.
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