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Tödlicher Unfall auf der A2: 30-Jähriger stirbt bei Bad Salzuflen
17. Oktober 2026

Bei einem schweren Unfall auf der A2 bei Bad Salzuflen stirbt ein 30-Jähriger, drei weitere werden verletzt.

Schwerer Crash in der Nacht zum Samstag

Auf der A2 bei Bad Salzuflen ist es in der Nacht zu Samstag zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Gegen 0.15 Uhr krachten zwischen den Anschlussstellen Herford/Bad Salzuflen und Ostwestfalen-Lippe drei Fahrzeuge ineinander. Ein 30-Jähriger aus Bad Salzuflen, der einen VW Golf steuerte, erlitt dabei tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle.

An dem Unfall waren außerdem ein Mercedes aus dem Kreis Gütersloh mit einem 26-jährigen Fahrer und einer 26 Jahre alten Beifahrerin sowie ein Renault Trafic mit polnischer Zulassung beteiligt, den ein 20-Jähriger lenkte. Alle drei wurden schwer verletzt und nach der Erstversorgung vor Ort in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach aktuellem Stand bestand für sie keine Lebensgefahr.

Großeinsatz mit Drohne und mehr als 60 Kräften

Der Unfall löste einen umfangreichen Rettungseinsatz aus. Wie MS-Aktuell berichtet, waren zeitweise mehr als 60 Einsatzkräfte vor Ort, darunter mehrere Einheiten der Feuerwehr Bad Salzuflen aus Lockhausen, Ahmsen und Schötmar/Werl-Aspe sowie hauptamtliche Kräfte. Zusätzlich kam eine Drohne zum Einsatz, mit der Böschungen, Sträucher und Felder im Umfeld der Unfallstelle abgesucht wurden. Hintergrund war der Verdacht, dass sich möglicherweise eine weitere verletzte Person außerhalb der beteiligten Fahrzeuge befinden könnte. Bestätigt wurde das zunächst nicht.

Die Autobahnpolizei Bielefeld zog ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam hinzu, das noch in der Nacht mit der Spurensicherung begann. Wie es genau zu der Kollision der drei Fahrzeuge kam und in welcher Reihenfolge die Autos zusammenstießen, war auch am Samstagvormittag weiterhin unklar. Konkrete Hinweise auf einen Verkehrsverstoß oder eine andere Unfallursache lagen zunächst nicht vor.

A2 stundenlang voll gesperrt

Für den Verkehr hatte der Unfall erhebliche Folgen. Die A2 wurde in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Herford/Bad Salzuflen und Ostwestfalen-Lippe bereits gegen 0.30 Uhr vollständig gesperrt. Nach Angaben der Polizei, die der WDR am Samstag um 10.01 Uhr veröffentlichte, sollte die Sperrung mindestens bis 12 Uhr bestehen bleiben. Neben der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn gereinigt werden, da bei dem Zusammenstoß Betriebsstoffe ausgetreten waren.

Die Sperrung führte auf der wichtigen Verbindung zwischen Hannover und Dortmund zu deutlichem Rückstau. Verkehrsmeldungen zeigten zeitweise einen rund vier Kilometer langen Stau. Als Alternative wurde die ausgeschilderte Umleitung U24 empfohlen. Auch über das Ende der eigentlichen Unfallaufnahme hinaus mussten Autofahrer mit Einschränkungen rechnen, solange Reinigungsarbeiten und weitere Maßnahmen an der Unfallstelle liefen.

Ermittlungen dauern an

Die genaue Unfallursache war am Samstagvormittag weiterhin nicht geklärt. Das Unfallaufnahmeteam der Polizei soll anhand der gesicherten Spuren rekonstruieren, wie es zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam. Angaben zu möglichen Faktoren wie Geschwindigkeit oder einem Fahrfehler gab es zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht. Fest steht bislang nur: Der Unfall auf der A2 kostete einen Menschen das Leben und verletzte drei weitere schwer.

Quellen


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