Bei einem schweren Verkehrsunfall in Mettmann stirbt eine 75-jährige Autofahrerin, zwei weitere Personen werden schwer verletzt.
Ein tragischer Verkehrsunfall hat am Mittwochmittag in Mettmann ein Menschenleben gefordert. Eine 75-jährige Autofahrerin aus Erkrath kam bei dem Zusammenstoß ums Leben, zwei weitere Beteiligte wurden schwer verletzt.1
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen war gegen 11:55 Uhr eine 69-jährige Frau aus Haan mit ihrem Mini Cooper auf der außerörtlichen Talstraße in Richtung Mettmann unterwegs. Auf Höhe der Bushaltestelle „Koburg“ verlor sie laut Aussage einer Zeugin plötzlich die Kontrolle über ihr Auto.1
Das Fahrzeug geriet auf die Gegenspur und krachte dort frontal in einen entgegenkommenden Toyota. Für die 75-jährige Fahrerin des Toyota kam trotz schneller Hilfe jede Rettung zu spät – sie verstarb noch an der Unfallstelle.1
Die 65-jährige Beifahrerin im Toyota, ebenfalls aus Erkrath, wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Noch dramatischer war die Lage bei der Mini-Fahrerin: Die 69-Jährige aus Haan wurde per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kann bei ihr Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.1
Warum die Mini-Fahrerin die Kontrolle über ihr Auto verlor, ist bislang völlig offen. Die Ermittler schließen dabei auch einen internistischen Notfall als mögliche Ursache nicht aus. Das zuständige Verkehrskommissariat hat die Untersuchungen aufgenommen.1
Die Polizei musste die Talstraße für mehrere Stunden komplett sperren. Für die aufwendige Unfallaufnahme kam sogar ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Düsseldorf zum Einsatz. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.1
Die Ermittler bitten nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer schon vor dem Unfall eine auffällige Fahrweise der Mini-Fahrerin beobachtet hat, soll sich bei der Polizei in Mettmann melden – unter der Rufnummer 02104 982-6250.1
Ein Unfall wie dieser macht noch mal deutlich, wie schnell sich im Straßenverkehr eine ganz normale Fahrt in eine Tragödie verwandeln kann. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen und den Verletzten, denen wir eine gute Genesung wünschen.
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