In Meerbusch-Osterath wurde eine 86-jährige Frau von zwei Trickdieben bestohlen. Wie die fiese Masche ablief und wie du dich schützen kannst, erfährst du hier.
Was in Meerbusch passiert ist, macht wirklich sprachlos: Eine 86-jährige Frau aus Osterath wurde am Freitag, dem 7. August, kurz vor 11 Uhr an der Alten Poststraße Opfer zweier Trickdiebe. Die Männer nutzten eine dreiste Lüge, um sich Zutritt zu ihrer Wohnung zu verschaffen – und das mit einem niedrigen vierstelligen Geldbetrag als Beute.1
Als die Seniorin nach Hause kam, wurden sie direkt vor ihrer Haustür von zwei Männern angesprochen. Die Täter behaupteten, die Wasserleitungen in der Wohnung überprüfen zu müssen – ein klassischer Trick, um sich Einlass zu verschaffen.1
Dann teilten sich die beiden auf: Einer begleitete die Frau ins Badezimmer, der andere verschwand angeblich in den Keller. Im Bad drehte der Täter die Dusche auf und bat die Seniorin, den Duschkopf zu halten. Als er dann die Badezimmertür schloss, wurde die Meerbuscherin misstrauisch – zum Glück!1
Sie forderte ihn auf, die Tür wieder zu öffnen. Das tat er nur zögernd. Und als die Tür endlich offen war, sah sie, wie der zweite Mann gerade aus ihrem Schlafzimmer kam. Das Duo flüchtete daraufhin nach rechts auf den Bahnhofweg und dann nach links in Richtung Rathauspark. Erst danach bemerkte die 86-Jährige, dass aus einer Schublade in ihrem Schlafzimmer Geld gestohlen worden war.1
Die Polizei beschreibt die beiden Männer folgendermaßen:1
Die Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss sucht dringend Zeugen! Wenn du am 7. August in der Nähe der Alten Poststraße in Osterath etwas Verdächtiges beobachtet hast oder die Männer kennst, dann melde dich bitte beim Kriminalkommissariat 12 unter der Telefonnummer 02131 300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de.1
Diese Art von Trickbetrug richtet sich leider häufig gegen ältere Menschen. Deshalb: Sprich mit deinen Eltern, Großeltern oder Nachbarn darüber! Niemand darf einfach so in eine Wohnung, nur weil er behauptet, etwas kontrollieren zu müssen. Im Zweifel gilt: Tür zu, beim offiziellen Versorger oder bei der Polizei nachfragen – und niemals fremde Personen unbeaufsichtigt in der Wohnung lassen.1
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