Ein 16-Jähriger ohne Führerschein baute auf der A3 bei Erkrath einen Unfall und flüchtete zu Fuß. Die Kennzeichen waren gestohlen, dazu hatte er 1.
Klingt wie aus einem Krimi, ist aber bittere Realität: Am Dienstagabend, dem 18. August 2026, ereignete sich gegen 20:50 Uhr im Autobahnkreuz Hilden auf der A3 ein Alleinunfall, der es in sich hatte. Was die Polizei danach herausfand, ist ziemlich krass.1
Eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizeiwache Hilden wurde kurz vor 21 Uhr zu einem Unfallort in Fahrtrichtung Köln gerufen. Dort fanden die Beamten einen Citroen mit stark beschädigter Front vor – allerdings ohne Fahrer. Der Wagen stand auf dem linken Fahrstreifen, von den Insassen keine Spur.1
Laut Zeugenaussagen hatte der Fahrer aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Kleinwagen verloren, war rechtsseitig von der Fahrbahn abgekommen, mit der Schutzplanke kollidiert und dann auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen gekommen. Zwei Personen sollen danach zu Fuß geflüchtet sein.1
Die sofort eingeleitete Fahndung brachte schnell Ergebnisse: Auf der Hochdahler Straße konnten die beiden Flüchtigen aufgegriffen werden – ein 16-jähriger Fahrer und eine 14-jährige Beifahrerin. Beide minderjährig, beide ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.1
Bei den weiteren Ermittlungen am Unfallort kam dann noch dicker: Die Kennzeichen des Fahrzeugs waren als gestohlen gemeldet. Woher der Wagen selbst stammt, muss noch ermittelt werden. Und dann war da noch eine weitere Sache, die die Beamten stutzig machte: Der 16-Jährige hatte rund 1.000 Euro Bargeld bei sich. Auch die Herkunft dieses Geldes ist noch unklar und Teil der laufenden Ermittlungen.1
Die Polizei fertigte mehrere Strafanzeigen gegen den Jugendlichen – unter anderem wegen des Verdachts der Unfallflucht, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Diebstahls. Im Anschluss wurden beide Minderjährigen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.1
Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie gefährlich es ist, ohne Führerschein und mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs zu sein – und das auf einer Autobahn. Nicht nur für die Beteiligten selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer. Die Ermittlungen der Polizei Düsseldorf laufen weiter – viele Fragen, etwa zur Herkunft des Fahrzeugs und des Bargelds, sind noch offen.1
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