Ein 21-jähriger Hattinger krachte mit 2,02 Promille in einen Wohnwagen – beide Fahrzeuge gingen in Flammen auf. Was in Bochum in der Nacht passierte.
Ein Abend, der richtig übel ausging – und das aus einem einzigen Grund: Alkohol am Steuer. In der Nacht vom 10. auf den 11. August kam es auf dem Zeppelindamm in Bochum zu einem schweren Verkehrsunfall, der glimpflicher hätte enden können, als er letztendlich verlief. Ein 21-jähriger Hattinger verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und löste damit eine Kettenreaktion aus, die die Feuerwehr auf den Plan rief.1
Gegen 23.30 Uhr war der 21-Jährige mit seinem Pkw auf dem Zeppelindamm in Richtung Hattingen unterwegs – im Bereich zwischen dem Wattenscheider Hellweg und der Straße „Alter Zoll“. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte zunächst mit einer Warnbarke und prallte anschließend in einen abgestellten Wohnwagen.1
Was dann folgte, war noch dramatischer: Durch den Zusammenstoß brach ein Feuer aus, das sich trotz erster Löschversuche nicht eindämmen ließ. Pkw und Wohnwagen gerieten in Vollbrand und mussten von der Feuerwehr gelöscht werden. Beide Fahrzeuge wurden im Anschluss abgeschleppt.1
Der 21-jährige Hattinger kam mit leichten Verletzungen davon – zur stationären Beobachtung wurde er dennoch in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei schnell fest, warum es überhaupt so weit kam: Ein Alkoholtest ergab einen Wert von satten 2,02 Promille.1
Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten. Dem jungen Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.1
Dieser Fall macht wieder einmal deutlich, wie gefährlich Fahren unter Alkoholeinfluss ist – und das nicht nur für den Fahrer selbst. Mit über zwei Promille am Steuer gefährdet man sich und alle anderen im Straßenverkehr. In diesem Fall brannte am Ende nicht nur ein Auto, sondern gleich zwei Fahrzeuge lichterloh. Dass dabei niemand ernsthaft verletzt wurde, grenzt schon fast an ein Wunder.1
Also bitte: Wer trinkt, lässt das Auto stehen. Taxi, ÖPNV, ein Freund als Fahrer – es gibt immer eine Alternative. Kein Abend ist es wert, sein Leben oder das anderer aufs Spiel zu setzen.
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