Polizeikontrolle in Lippstadt: Kinder saßen ungesichert im Auto, ein Fahrer stand unter Drogeneinfluss.
Die Polizei Soest hat am Mittwoch, den 14. Oktober, einen Verkehrs-Schwerpunkteinsatz im Wachbereich Lippstadt durchgeführt. Wie die Polizei NRW mitteilt, lag der Fokus neben den Hauptunfallursachen zu Beginn der dunklen Jahreszeit auch auf der Kontrolle der Fahrzeugbeleuchtung.
An einer Kontrollstelle im Bereich Stirper Straße / Akazienstraße in Lippstadt ahndeten die Beamten laut Polizei innerhalb kürzester Zeit zehn Gurt- und drei Handyverstöße. Besonders bedenklich: In vier Autos saßen Kinder zum Teil komplett ungesichert. Ein Autofahrer hatte demnach drei Kinder im Alter zwischen einem und zwei Jahren ohne jegliche Sicherung auf der Rückbank, ein weiteres vierjähriges Kind lag schlafend auf dem zurückgedrehten Beifahrersitz. In einem anderen Fahrzeug hatte eine Mutter einen Säugling völlig ungesichert auf dem Schoß. Beiden Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.
Im Bereich der Mastholter Straße in Lipperbruch waren laut Polizei vier Autofahrer zu schnell unterwegs und mussten ein Verwarngeld zahlen. Zudem wurde ein Motorroller mit einem Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2021 erwischt. Gegen den Fahrer fertigte die Polizei eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, außerdem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.
An der Soester Straße in Erwitte stellten die Beamten bei zehn Fahrzeugen Mängel an der Fahrzeugbeleuchtung fest. Zudem geriet ein Mann in die Kontrolle, der sein Auto mutmaßlich unter dem Einfluss von Drogen fuhr. Ein entsprechender Vortest verlief positiv, dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Die Polizei kündigt an, auch künftig solche Schwerpunkteinsätze im gesamten Kreis Soest durchzuführen, um Verstöße konsequent zu ahnden und so die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
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