Trotz winterlichen Bedingungen ahndete die Polizei im Kreis Kleve zahlreiche Verkehrsverstöße während eines Schwerpunkteinsatzes.
Am Donnerstag, den 29. Januar 2026, führte die Polizei im Kreis Kleve von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr einen Schwerpunkteinsatz zur Vermeidung schwerer Verkehrsunfälle durch.
Trotz winterlichen Wetterverhältnissen, die von Temperaturen um den Gefrierpunkt und zeitweise Schneefall geprägt waren, wurden mehrere Verkehrsverstöße registriert. In Städten wie Kalkar, Kevelaer, Geldern und Kleve wurden Kontrollstellen eingerichtet. Dabei wurden insgesamt 126 Geschwindigkeitsverstöße, darunter 12 im Bußgeldbereich, sowie 7 Verstöße gegen das Handyverbot festgestellt. Zudem wurden 15 Verstöße gegen Vorfahrt- oder Vorrangregeln, 18 Gurtverstöße und 8 Verstöße in Bezug auf die Ladungssicherung erfasst.
Für 18 Fahrzeuge mussten Verwarnungsgelder wegen defekter oder verdeckter Beleuchtung verhängt werden. Des Weiteren stellte die Polizei einen 24-jährigen Mann aus Issum, bei dem aufgrund des Verdachts auf Drogenkonsum eine Blutprobe entnommen wurde. Bei einem Lkw musste ein Kennzeichen sichergestellt werden, da es international zur Fahndung ausgeschrieben war.
Ein Fahrer eines Kleinkraftrades hatte keine erforderliche Fahrerlaubnis, weswegen gegen ihn und den Fahrzeughalter eine Strafanzeige erstellt wurde. Besonders auffällig war, dass in zwei Fahrzeugen Kinder ungesichert transportiert wurden, was ebenfalls zu Ordnungswidrigkeitenanzeigen führte. Neun Fahrzeugführer wurden schließlich wegen mangelnder Sicht durch Schnee und Eis auf den Scheiben oder Beleuchtung zur Verantwortung gezogen.
Die Polizei erinnert daran, dass vor Fahrtantritt die Fahrzeugscheiben sowie Beleuchtungseinrichtungen von Schnee und Eis zu befreien sind, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Der Einsatz der Polizei im Kreis Kleve wird fortgesetzt, um die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!