Eine 32-jährige Fahrerin und ihr Sohn wurden bei einem Unfall leicht verletzt. Der Fahrer des LKW war ohne gültige Fahrerlaubnis.
Am Freitag, dem 6. Februar, kam es gegen 15.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Münsterstraße in Hamm. Eine 32-jährige Fahrerin eines PKW befuhr die Straße in südlicher Richtung, während ihr neunjähriger Sohn auf dem Beifahrersitz saß. Plötzlich wurde das Fahrzeug von einem LKW, dessen Fahrer auf den PKW auffuhr, erfasst.
Beide Insassen des BMW erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen und mussten in ein Hammer Krankenhaus gebracht werden.
Im Verlauf der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass die am LKW angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten und für einen anderen PKW zugelassen waren. Zudem ergab eine Überprüfung der Fahrzeug-Identifizierungsnummer, dass der LKW bereits seit Dezember 2025 außer Betrieb gesetzt war.
Der 32-jährige LKW-Fahrer konnte lediglich ein Foto eines vermeintlichen Führerscheins vorzeigen, welches sich ebenfalls als Fälschung herausstellte. Er war demnach nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Aufgrund der Umstände wird er sich nun wegen verschiedener Delikte, darunter fahrlässige Körperverletzung, dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Urkundenfälschung, verantworten müssen.
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