Bei einem Verkehrsunfall auf der A43 wurden keine Personen verletzt. Der Fahrer eines Kleintransporters steht unter Verdacht schockierende Inhalte versteckt zu haben.
Am Dienstag, den 31. März 2026, kam es auf der A43 in Witten-Herbede zu einem Verkehrsunfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Der Vorfall ereignete sich gegen 1 Uhr in Fahrtrichtung Münster. Ersten Erkenntnissen zufolge verlor der 20-jährige Fahrer eines Kleintransporters aus Essen im Baustellenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Baustellenabsperrung sowie einer mobilen Betonschutzwand. Der Transporter kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand, was dazu führte, dass zwei nachfolgende Autofahrer über die auf der Fahrbahn liegenden Trümmerteile fuhren und dabei Schäden an ihren Fahrzeugen verursachten.
Aufmerksame Zeugen berichteten von verdächtigen Beobachtungen nach dem Unfall. Einsatzkräfte fanden hinter der Mittelschutzplanke eine versteckte Tüte, in der sich mehrere Stangen und einzelne Packungen unverzollter Zigaretten befanden, die daraufhin sichergestellt wurden. Zudem bestand der Verdacht der Trunkenheit im Verkehr. Der Fahrer musste sich deshalb einer Blutprobenentnahme auf der Polizeiwache unterziehen. Ausländische Führerscheine, die der Fahrer vorlegte, wurden ebenfalls sichergestellt. Um das Strafverfahren abzusichern, wurde eine Sicherheitsleistung erhoben.
Die Richtungsfahrbahn nach Münster musste vorübergehend komplett gesperrt werden, während der linke Fahrstreifen in Richtung Wuppertal aufgrund der Instandsetzung der mobilen Betonschutzwand ebenfalls nicht befahrbar war. Angaben zur Höhe der Schäden liegen derzeit noch nicht vor.
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