Betrunken im Kreisverkehr: Ein 31-Jähriger überschlägt sich mit seinem Citroen in Hörstel mit 1,46 Promille und verursacht hohen Sachschaden.
Samstagabend, 20.15 Uhr, Kreisverkehr Rheiner Straße / Dreierwalder Damm in Hörstel: Was hier abging, klingt wie aus einem schlechten Film. Ein 31-Jähriger aus Rheine war mit seinem Citroen Jumper auf der Rheiner Straße unterwegs – Richtung Rheine sollte es eigentlich gehen. Stattdessen landete er erstmal auf der Mittelinsel.1
Zeugen haben beobachtet, wie der Transporter zunächst über die Mittelinsel brettert und dann quer durch den Kreisverkehr. Dabei touchierte er zwei dicke Findlinge – und das Auto überschlug sich. Am Ende blieb der Wagen wieder auf der Fahrbahn stehen. Kein Wunder, dass die Polizei da schnell misstrauisch wurde.1
Bei der Unfallaufnahme fiel den Beamten direkt ein deutlicher Alkoholgeruch auf. Der Atemalkoholtest brachte dann Klarheit: knapp 1,46 Promille. Damit war ziemlich eindeutig, warum die Fahrt so krass aus dem Ruder gelaufen ist. Der 31-Jährige wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht, wo ihm direkt eine Blutprobe entnommen wurde.1
Der Unfall hat ordentlich was kaputt gemacht: Neben dem Citroen selbst wurden auch Verkehrszeichen und Grünflächen in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.1
Die Polizei nutzt den Vorfall nochmal, um auf eine ganz einfache, aber wichtige Sache hinzuweisen: Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist nicht nur verboten, sondern auch richtig gefährlich – für einen selbst und für alle anderen auf der Straße. Wer vorhat, einen trinken zu gehen, sollte sich vorher schon überlegen, wie er wieder nach Hause kommt. Ob Taxi, Bus, Bahn oder eine nüchterne Begleitung, die ans Steuer darf – Hauptsache, man steigt selbst nicht betrunken ins Auto.1
Der Fall aus Hörstel zeigt mal wieder ziemlich deutlich, wie schnell aus einer kurzen Autofahrt ein handfestes Drama werden kann. Zum Glück ist hier bei dem spektakulären Überschlag niemand schwer verletzt worden – aber das hätte auch ganz anders ausgehen können.
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