Eine 34-Jährige aus Olfen verlor einen fünfstelligen Betrag durch Online-Anlagebetrug. Wie die Masche lief und wie du dich schützt, erfährst du hier.
Eine 34-jährige Frau aus Olfen ist Opfer eines fiesen Betrugs mit einer vermeintlichen Online-Geldanlage geworden. Der Schaden: ein fünfstelliger Eurobetrag. Die Geschichte dahinter ist leider ein Paradebeispiel dafür, wie clever und gnadenlos diese Maschen aufgebaut sind – und wie schnell man reinfallen kann.1
Mitte Juli stieß die Frau im Internet auf eine Werbeanzeige, die ihr versprach, ganz einfach von zu Hause aus Geld zu verdienen. Klingt verlockend, oder? Nach einer ersten Einzahlung wurde ihr prompt ein hoher Gewinn in Aussicht gestellt – der klassische Köder.1
Die Kommunikation startete über WhatsApp und wechselte dann auf Telegram. Dort wurde sie in eine Gruppe aufgenommen, über die ihr die Betrüger weitere Anweisungen schickten. Im Laufe der Zeit überwies sie mehrfach Geld – und weil die geforderten Beträge immer weiter anstiegen, nahm sie sogar finanzielle Unterstützung aus ihrem persönlichen Umfeld in Anspruch.1
Als sie sich ihren angeblichen Gewinn schließlich auszahlen lassen wollte, kam der nächste Schlag: Obwohl sie eine detaillierte Anleitung angeblich vollständig befolgte, hieß es plötzlich, ihr Konto sei gesperrt. Für die angebliche Freischaltung sollte sie noch einmal einen weiteren fünfstelligen Eurobetrag überweisen. Wie ist das in meinen Warenkorb gekommen? – genau dieses Gefühl kennen viele Betroffene, wenn sie im Nachhinein auf solche Maschen zurückblicken.1
Bereits vor der geplanten weiteren Überweisung hatten Mitarbeiter ihrer Bank sowie Freunde und Familienangehörige sie auf eine mögliche Betrugsmasche hingewiesen. Als erneut eine hohe Zahlung gefordert wurde, schöpfte die 34-Jährige schließlich Verdacht und verständigte die Polizei – und verhinderte damit zumindest weiteren Schaden.1
Die Polizei Coesfeld warnt eindringlich vor unseriösen Anlage- und Verdienstversprechen im Internet. Hier sind die wichtigsten Punkte, die du dir merken solltest:1
Falls du glaubst, in eine ähnliche Falle getappt zu sein: Überweise auf keinen Fall weiteres Geld und brich den Kontakt zu den vermeintlichen „Anlageberatern“ sofort ab. Wende dich direkt an deine Bank und erstatte Anzeige bei der Polizei. Jede Meldung hilft dabei, diese Maschen aufzudecken und andere Menschen zu schützen.1
Bleib wachsam – denn wer im Internet schnelles Geld verspricht, will meistens deins.
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