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Vorsicht beim Online-Shoppen: Polizei Oberhausen warnt vor fiesen Betrugsmaschen
24. August 2026

Die Polizei Oberhausen warnt vor Betrug bei Online-Käufen über eBay, Kleinanzeigen & TikTok. Diese Tipps schützen dein Geld beim nächsten Shopping-Deal.

Das vermeintliche Schnäppchen, das teuer endet

Kennt ihr das? Ihr scrollt durch eBay, Kleinanzeigen oder TikTok und findet plötzlich genau das Teil, das ihr schon ewig sucht – und das zu einem Preis, bei dem ihr euch fragt: „Wie ist das in meinen Warenkorb gekommen?“ Doch Vorsicht: Genau hier lauern Betrüger. Die Polizei Oberhausen schlägt Alarm und warnt ausdrücklich vor Waren- und Warenkreditbetrug bei privaten Online-Geschäften.1

So läuft die Masche ab

Beim Kriminalkommissariat 21 der Polizei Oberhausen gehen regelmäßig Strafanzeigen im Zusammenhang mit Online-Betrug ein. Die häufigste Masche ist dabei erschreckend simpel: Käuferinnen und Käufer überweisen den vereinbarten Kaufpreis – und erhalten die Ware danach einfach nie.1

Besonders heikel wird’s, wenn dabei die PayPal-Option „Freunde und Familie“ genutzt wird. Klingt harmlos, ist aber eine echte Falle: Diese Zahlungsart bietet in der Regel keinen klassischen Käuferschutz für Warenkäufe. Heißt im Klartext: Wenn die Ware nicht ankommt, ist es deutlich schwieriger, das Geld zurückzubekommen.1

Red Flags, die ihr unbedingt kennen solltet

Die Polizei Oberhausen hat konkrete Hinweise zusammengestellt, worauf ihr beim Kauf über private Plattformen achten solltet. Hier die wichtigsten Warnsignale und Tipps im Überblick:1

  • Ungewöhnlich günstige Preise: Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein – ist es das meistens auch.
  • Druckaufbau beim Kauf: Lasst euch nicht durch eine scheinbar problemlos mögliche Preissenkung zu einer schnellen Kaufentscheidung drängen.
  • Auslandskonto: Soll die Zahlung auf ein Konto im Ausland erfolgen? Finger weg!
  • Ausverkaufte Events: Tickets für längst ausverkaufte Konzerte oder Veranstaltungen, die plötzlich günstig auftauchen? Klassische Betrugsmasche.
  • Ausweisfoto als Vertrauensbeweis: Lasst euch nicht allein durch ein zugeschicktes Foto eines Ausweisdokuments in Sicherheit wiegen – auch solche Dokumente können gefälscht oder missbräuchlich verwendet sein.
  • Wenig Infos zum Account: Prüft vor dem Kauf Bewertungen, bisherige Aktivitäten und weitere verfügbare Informationen zum Verkäuferprofil.

So schützt ihr euer Geld richtig

Damit euer Online-Shopping-Erlebnis nicht im Desaster endet, empfiehlt die Polizei Oberhausen konkrete Schutzmaßnahmen.1 Nutzt nach Möglichkeit Treuhand- oder sichere Zahlungsdienste, die einen echten Schutz für Käuferinnen und Käufer bieten. Bei PayPal-Käufen solltet ihr – soweit möglich – immer die Option „Waren und Dienstleistungen“ wählen, die mit dem entsprechenden Käuferschutz verbunden ist. Auch die von Plattformen wie Kleinanzeigen angebotenen integrierten Käuferschutzfunktionen sind euer Freund – nutzt sie!

Im Zweifel: Lieber einmal mehr prüfen

Die Polizei Oberhausen bringt es auf den Punkt: Ein vermeintliches Schnäppchen kann schnell teuer werden, wenn die bezahlte Ware nicht geliefert wird. Wenn Zweifel bestehen, lieber auf den Kauf verzichten. Klingt simpel, rettet aber im Ernstfall euer Erspartes.1

Also: Beim nächsten Deal auf eBay, Kleinanzeigen, TikTok und Co. kurz durchatmen, die Checkliste im Kopf durchgehen – und dann erst klicken. Euer Konto wird es euch danken!

Quellen

  1. POL-OB: Polizei Oberhausen warnt vor Waren- und Warenkreditbetrug bei Online-Käufen – Presseportal


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