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Vorsicht Betrugsmasche! So verlor ein Senior in Frechen über 1.000 Euro beim Spenden
8. September 2026

In Frechen Buschbell wurde ein 74-Jähriger mit einer fiesen Spenden-Masche um über 1.000 Euro betrogen.

Eine „Spende“ von 10 Euro – die plötzlich mehr als 1.000 Euro kostet

Klingt absurd, ist aber leider passiert: Ein 74-jähriger Mann aus Frechen Buschbell wurde am Donnerstag, dem 3. September, von einem Unbekannten mit einer fiesen Masche um mehr als 1.000 Euro betrogen. Der Täter gab vor, Spenden für gehörlose Menschen zu sammeln – und nutzte dabei eine Lücke im Vertrauen des Seniors aus. Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht jetzt nach dem unbekannten Mann und warnt alle vor dieser Masche.1

So lief der Betrug ab

Gegen 17 Uhr sprach der Unbekannte den Senior auf der Aachener Straße vor einem Supermarkt an. Er bat um eine Spende von 10 Euro für gehörlose Menschen. Der 74-Jährige hatte kein Bargeld dabei – doch der Täter hatte offenbar schon eine Antwort parat: Er zeigte auf die EC-Karte in der Geldbörse des Mannes.1

Was dann passierte, ist erschreckend einfach: Der Unbekannte nahm die EC-Karte und hielt sie an sein eigenes Mobiltelefon. Der Senior dachte, es würden nur die vereinbarten 10 Euro abgebucht. Doch im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Betrüger mehr als 1.000 Euro vom Konto des Mannes abgebucht haben soll.1

So sieht der Tatverdächtige aus

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis beschreibt den gesuchten Mann wie folgt:1

  • Circa 35 bis 40 Jahre alt
  • Etwa 175 Zentimeter groß
  • Schlanke Statur
  • Kurze, dunkle Haare

Hinweise bitte direkt an die Polizei

Wer Hinweise zu dem Tatverdächtigen hat, kann sich direkt an die Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminalkommissariats 22 wenden – telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de.1

Das rät die Polizei – und das solltest du dir merken

Damit dir so etwas nicht passiert, hat die Polizei Rhein-Erft-Kreis klare Tipps:1

  • Gib deine EC-Karte oder Kreditkarte niemals an unbekannte Personen.
  • Bleib bei vermeintlichen Spendensammlungen skeptisch – egal wie überzeugend die Geschichte klingt.
  • Überprüfe im Zweifel immer, ob und welcher Betrag tatsächlich abgebucht wurde.

Finger weg von der Karte – auch für einen guten Zweck

Der Fall aus Frechen zeigt, wie dreist und clever solche Maschen inzwischen sind. Die Täter nutzen Mitgefühl und den Wunsch zu helfen ganz bewusst aus. Deshalb gilt: Wer wirklich spenden möchte, tut das am besten direkt über die offizielle Website einer Organisation – niemals über eine fremde Person, die auf der Straße die eigene EC-Karte in die Hand nimmt. Bleib skeptisch, bleib sicher!1

Quellen

  1. POL-REK: 260908-1: Betrüger erbeutet mehr als 1.000 Euro mit angeblicher Spende – Presseportal


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