Waldbrand in Remscheid-Westerholt: Ein brennender Holzstapel bedrohte das Naturschutzgebiet. Wie die Feuerwehr Schlimmeres verhinderte, liest du hier.
Was für ein Schrecken an einem Montagmittag: Gegen 13:00 Uhr gingen bei der Leitstelle Remscheid schlagartig mehrere Notrufe ein. Der Grund? Eine massive Rauchentwicklung im Naturschutzgebiet Westerholt, die nicht nur aus Lennep, sondern sogar von der Autobahn A1 aus deutlich sichtbar war. Schnell war klar: Hier brennt es richtig.1
Im Waldstück des Naturschutzgebiets stand ein rund 3 Meter hoher Holzstapel aus gefälltem Stammholz in Flammen – auf einer Fläche von etwa 50 m². Klingt erstmal überschaubar, war es aber nicht. Die Flammen schlugen nämlich schon beim Eintreffen der Feuerwehr bis in die Baumkronen und hatten sich bereits 10 Meter in den Wald hineingefressen.1
Wegen der anhaltenden Trockenheit und der Vielzahl an Notrufen reagierte die Leitstelle Remscheid sofort mit einem Großaufgebot. Genau die richtige Entscheidung – denn so konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.1
Damit das Feuer keine Chance hatte, sich weiter auszubreiten, waren richtig viele Kräfte im Einsatz. Neben der Berufsfeuerwehr rückten auch die Löscheinheiten Lennep, Lüttringhausen, Hasten und Lüdorf-Born der Freiwilligen Feuerwehr aus. Und damit nicht genug: Auch eine Drohne der Polizei kam zum Einsatz, um die Lage aus der Luft im Blick zu behalten.1
Auch wenn das Feuer relativ schnell unter Kontrolle war, zogen sich die Löscharbeiten bis in den späten Nachmittag hin. Der Grund: Der gelöschte Holzstapel musste von einem Bagger der Technischen Betriebe Remscheid erst auseinandergezogen werden, damit die Einsatzkräfte auch die letzten Glutnester bei den Nachlöscharbeiten erreichen konnten. Ein Detail, das zeigt, wie aufwendig solche Einsätze selbst nach dem eigentlichen Löschen noch sind.1
Dieser Einsatz macht wieder deutlich, wie gefährlich anhaltende Trockenheit für unsere Wälder sein kann. Ein einzelner Holzstapel reicht aus, um einen Brand zu entfachen, der sich rasant ausbreitet und ein ganzes Naturschutzgebiet bedroht. Gut, dass die Feuerwehr Remscheid mit ihren freiwilligen Kräften so schnell und professionell gehandelt hat – das war heute ein echter Glücksfall für den Wald in Westerholt.1
Bleibt achtsam, wenn ihr durch Wälder oder Naturschutzgebiete unterwegs seid – gerade bei Trockenheit kann schon eine kleine Unachtsamkeit große Folgen haben!
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