Bezirksstreife in Rhynern: Polizeipräsident Kubera spricht mit Westfalia Rhynern über Fankultur, Sicherheit und die enge Zusammenarbeit vor Ort.
Fußball und Polizei – klingt erstmal nach zwei verschiedenen Welten, oder? In Rhynern zeigt sich aber gerade, wie gut das zusammenpassen kann. Polizeipräsident Thomas Kubera hat im Rahmen seiner Bezirksstreife den Stadtbezirk besucht und sich ein Bild davon gemacht, was dort gerade so läuft.1
Zusammen mit den zuständigen Bezirksdienstbeamten Kirsten Rellermeyer und Dennis Borgmann traf sich Kubera mit Bezirksbürgermeister Harald Lemm. Thema Nummer eins: der Ausbau der A445 und was das für den Verkehr im Stadtbezirk bedeutet. Außerdem ging’s um die Sicherheitslage vor Ort. Gute Nachricht: Die Kriminalitätszahlen in Rhynern sind im Vergleich zu anderen Hammer Bezirken ziemlich niedrig. Eine Ausnahme gibt’s allerdings – der Rastplatz Rhynern, von dem immer wieder Kfz-Aufbrüche gemeldet werden.1
Die erste Station der Streife führte zum Sportverein Westfalia Rhynern. Dort sprach Kubera mit dem sportlichen Leiter Jörg Beuning über die Zusammenarbeit zwischen Verein und Polizei. Seit dem Aufstieg in die Regionalliga ist diese Zusammenarbeit noch enger geworden. Die Polizei hat extra eine Stelle für einen sogenannten Szenenkundigen Beamten (SKB) eingerichtet. Der kennt die örtliche Fußballfanszene genau, ist Ansprechpartner für Verein und Fangruppen, berät vor Spielen und begleitet bei Bedarf sowohl Heim- als auch Auswärtsspiele.1
„Fußball soll Menschen zusammenbringen und für Begeisterung sorgen. Damit das auf und neben dem Platz gelingt, ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verein und Polizei wichtig. Wenn wir frühzeitig miteinander sprechen und gut vernetzt sind, können wir mögliche Konflikte rechtzeitig erkennen und gemeinsam für einen sicheren Ablauf sorgen“, so Kubera. Jörg Beuning bedankte sich für die bisherige Zusammenarbeit.1
Auch die Kriminalprävention war mit am Start: Am Stadion wurde ein Plakat zum Thema „Schockanrufe“ angebracht. Das soll auf die fiese Betrugsmasche zum Nachteil älterer Menschen aufmerksam machen und Besucherinnen und Besucher für diese Form des Telefonbetrugs sensibilisieren.1
Weiter ging’s zur Unterführung am Heideweg beziehungsweise an der Menzelstraße. Dort sind Graffitischmierereien und Beschwerden über lärmende Jugendliche spürbar zurückgegangen – eine positive Entwicklung. Die Tour endete am ehemaligen „Glunz-Dorf“, einem Unterbringungsstandort für Geflüchtete in Hamm. Hier gab’s noch einen kurzen Austausch mit dem Amt für Integration, Ausländer- und Flüchtlingsangelegenheiten.1
Der Besuch hat mal wieder gezeigt, wie wichtig es ist, vor Ort präsent zu sein, miteinander zu reden und Entwicklungen gemeinsam zu besprechen. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Stadt und örtlichen Einrichtungen wird dadurch immer wieder gestärkt.1
Wer übrigens in Rhynern wohnt und mal mit den Bezirksdienstbeamten sprechen möchte: Kirsten Rellermeyer ist unter 02385/7067-63 erreichbar, Dennis Borgmann unter 02385/7067-62.1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!