Wohnungsbrand in Ratingen-Lintorf: 31 Feuerwehrkräfte kämpften am 15. August gegen die Flammen auf der Duisburger Straße. Menschen wurden nicht verletzt.
Ein Heimrauchmelder hat am Samstag, 15. August 2026, in Ratingen-Lintorf möglicherweise Schlimmeres verhindert: Um 09:52 Uhr wurde die Feuerwehr Ratingen zu einem Wohnungsbrand auf der Duisburger Straße alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte des Löschzuges Lintorf eintrafen, war Brandrauch bereits deutlich wahrnehmbar.1
Was sich dann abspielte, war ein echter Großeinsatz für die Retter aus NRW – und leider auch mit einer traurigen Nachricht verbunden.
Das ersteintreffende Hilfeleistungslöschfahrzeug ging sofort zur Erkundung vor. Die Einsatzkräfte stellten fest: Der Brand befand sich in einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Das gesamte Gebäude wurde daraufhin vorsorglich evakuiert.1
Zwei Trupps unter Atemschutz rückten mit zwei Löschrohren in die Brandwohnung vor. Im Eingangsbereich wurde ein Rauchschutzvorhang gesetzt, parallel liefen Belüftungsmaßnahmen an. Nach der Brandbekämpfung wurde die Wohnung auch noch vom Löschwasser befreit – ein Einsatz, der es wirklich in sich hatte.1
Zunächst gab es Hinweise, dass sich eine Person sowie zwei Katzen in der Wohnung befinden könnten. Die Durchsuchung ergab: Keine Person war mehr in der Wohnung. Die beiden Katzen jedoch konnten nur noch tot aufgefunden werden – ein trauriges Ende für die Vierbeiner.1
Glücklicherweise wurde kein Mensch verletzt. Die betroffene Wohnung ist nach dem Brand allerdings vollständig unbewohnbar. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde sie an den Hauseigentümer und die Polizei übergeben.1
Der Einsatz war alles andere als klein: Rund 31 Kräfte der Berufsfeuerwehr beider Wachen sowie des Löschzuges Lintorf waren im Einsatz. Zum Fuhrpark gehörten unter anderem zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge, eine Drehleiter und ein Löschgruppenfahrzeug.1
Auch der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Zusätzlich war die Polizei des Kreises Mettmann im Einsatz. Gegen 11:30 Uhr war der Einsatz beendet – rund anderthalb Stunden nach der Alarmierung.1
Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig ein funktionierender Heimrauchmelder ist. Er war hier der Auslöser für die schnelle Alarmierung der Feuerwehr – und hat damit möglicherweise dazu beigetragen, dass keine Menschenleben zu beklagen sind. Wann hast du zuletzt die Batterie in deinem Rauchmelder gecheckt? Falls du dir nicht sicher bist: Jetzt wäre ein guter Moment dafür.1
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